In der Spielebranche gibt es immer mehr Abonnementdienste. Game Pass ist mittlerweile ein fester Begriff, und jetzt wird auch PlayStation Plus überarbeitet, um etwas Ähnliches zu bieten. Der PlayStation-Chef Jim Ryan geht jedoch nicht davon aus, dass diese Dienste jemals so dominant werden wie beispielsweise Netflix oder Spotify.
Ab Juni wird PlayStation seine Abonnementdienste umstellen. PS Now wird verschwinden, und PS Plus wird verschiedene Abonnements erhalten, die Game Pass-ähnlichen Zugang zu einer Auswahl von Spielen beinhalten. Jim Ryan geht jedoch nicht davon aus, dass diese Abonnements für Spiele jemals das sein werden, was Netflix und Spotify für Filme und Musik sind.
In einem Interview mit Gameindustry.biz sagt Jim Ryan, dass sich Spiele seiner Meinung nach stark von Filmen und Musik unterscheiden. Deshalb rechnet er auch nicht damit, dass PlayStation Plus oder andere Abo-Dienste jemals denselben Status erreichen werden wie Netflix und Spotify heute. Und das, obwohl alle spielbezogenen Abonnements ein enormes Wachstum verzeichnen.
Ryan geht davon aus, dass bei den Spiele-Abonnements die Live-Service-Spiele viel wichtiger werden als PlayStation Plus oder Game Pass. Ryan sieht diese Art von Spielen als eigentliche Abonnementdienste an. Er geht davon aus, dass das Live-Service-Modell in den kommenden Jahren weiter wachsen wird, da es Menschen bedient, die viel Zeit mit einem Spiel verbringen. Sony konzentriert sich auch verstärkt auf den Live-Service. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen zum Beispiel Bungie und Haven Studios übernommen.
PlayStation-Exklusivtitel werden nicht direkt in PS Plus aufgenommen
Dass Jim Ryan nicht mit einer Dominanz von Abonnementdiensten im Spielebereich rechnet, wurde vielleicht schon in seiner Vision der Aufnahme von PlayStation Exclusives in den Dienst deutlich. Diese exklusiven Spiele werden nicht sofort nach der Veröffentlichung über PlayStation Plus spielbar sein. Ryan zufolge würde sich dies negativ auf die Qualität dieser Spiele auswirken.
