Riot bestätigt League of Legends und TFT beim von Saudi-Arabien unterstützten Esports World Cup

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Am 30. März bestätigte Riot Games die Teilnahme von League of Legends und Teamfight Tactics an der Esports-Weltmeisterschaft 2024, die diesen Sommer in Riad, Saudi-Arabien, stattfinden wird, als Teil des anhaltenden Vorstoßes des Landes in die Unterhaltungsindustrie.

Unter Hinweis auf die „wirtschaftlichen Herausforderungen“, mit denen viele Esports-Organisationen und Spieler konfrontiert sind, erklärten die Entwickler, dass sie „Esports-Teams und Spielern nicht die Möglichkeit verwehren wollten, an einer großen wirtschaftlichen und markenbildenden Gelegenheit teilzunehmen.“

Riot verrät seine Community nach NEOM-Debakel doch noch

Laut Riot bietet die EWC nicht nur die Chance, auf einer internationalen Bühne zu konkurrieren, sondern auch die Möglichkeit, einen Teil eines bedeutenden Preispools zu verdienen, was die finanzielle Stabilität für alle Beteiligten im esports-Ökosystem verbessert.

Riot gab zu, dass sie „noch nicht das ideale Spielerlebnis in MENA (Naher Osten und Nordafrika) für League of Legends geliefert haben“, da die Entwickler das Versprechen einer arabischen Lokalisierung, das erstmals in der Riot Pls. 2019 erwähnt wurde, noch nicht erfüllt haben: 10th Anniversary Edition. Zur Erklärung: Das Team will sicherstellen, dass sich „die sprachlichen Nuancen und die Champion-Stimme richtig anfühlen“, was eine Überarbeitung der Spieloberflächen beinhaltet, damit der Text auch dann funktioniert, wenn er von rechts nach links gelesen wird.

Riot erklärte, dass sie sehen, dass „internationale Events von Drittanbietern eine größere Rolle“ im Esports-Ökosystem des Spiels spielen, ähnlich wie in den früheren Tagen der Geschichte des Spiels, und das Event ist Teil einer „breiteren Strategie, um zusätzliche hochwirksame Turniere“ im Wettbewerbskalender zu ermöglichen.

Geld regiert die Welt und auch Riot

Die Entwickler wiesen darauf hin, dass sie das erste Jahr der EWC nutzen werden, um die allgemeine Turniererfahrung zu evaluieren, die Vorteile für Profiteams zu bewerten und den Wert der EWC für Spieler weltweit besser zu verstehen. Zuvor hatte sich Riot bereits an Veranstaltungen wie den Asian Games und der Red Bull League of Its Own im Jahr 2023 beteiligt. Dass Riot trotz des NEOM Debakels jetzt mit Saudi-Arabien zusammenarbeitet dürfte für die sehr offene und tolerante League of Legends Szene ein großer Schock sein. Als angekündigt wurde, dass die League of Legends Turniere in der „Esport Fantasie Stadt“ des Saudischen Kronprinzen, NEOM, stattfinden sollten, haben sich sowohl Kommentatoren, Influenzer und Profispieler darüber sehr entsetzt geäußert und Riot dazu gebracht den Deal doch sausen zu lassen. Jetzt probiert es Riot mit einer anderen Ausrede nochmal und scheint vorerst damit durchzukommen.

Neben League of Legends und TFT sind nun auch Counter-Strike 2, DOTA 2, StarCraft II und Street Fighter 6 für das Turnier bestätigt, weitere Ankündigungen werden noch folgen.

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