Letzter Versuch, Activision-Blizzard-Deal zu retten

Letzter Versuch, Activision-Blizzard-Deal zu retten Titel

Das Geschäft zwischen Microsoft und Activision Blizzard steht auf der Kippe. Der US-Tech-Gigant wird daher nächste Woche die EU besuchen, um einen letzten Versuch zu unternehmen, die Übernahme zu retten.

Es ist nun mehr als ein Jahr her, dass Microsoft seine Absicht bekannt gab, Activision Blizzard für knapp 69 Milliarden Dollar zu übernehmen. Beide Parteien konnten es kaum erwarten, den Deal unter Dach und Fach zu bringen, doch die Übernahme ist noch immer nicht Realität. Der Grund dafür ist, dass die Aufsichtsbehörden in der EU, den USA und dem Vereinigten Königreich die Übernahme blockieren.

Um dies zu ändern, wird Microsoft nächste Woche in die EU reisen. Für den 21. Februar hat das Unternehmen ein Treffen mit der Europäischen Kommission angesetzt, um die Übernahme zu besprechen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wird dies ein „letzter Versuch“ sein, das Geschäft zu retten.

Was wird Microsoft tun, um das Geschäft zu retten?

Microsoft hat das Gespräch beantragt, nachdem die Europäische Kommission Einspruch erhoben hatte. Die Aufsichtsbehörde hat nämlich Zweifel an den Auswirkungen, die die Übernahme auf den Wettbewerb in der Spielebranche haben könnte.

Es wird erwartet, dass Microsoft Zugeständnisse bei dem Geschäft macht. Was genau diese Zugeständnisse beinhalten, ist nicht bekannt. Die britische Aufsichtsbehörde CMA hat vorgeschlagen, dass Activision Blizzard zunächst die Rechte an Call of Duty verkaufen sollte, bevor das Geschäft zustande kommt. Das bekannte Shooter-Franchise ist seit Monaten im Gespräch, wenn es um die Übernahme geht.

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