Overwatch 2 hat seit kurzem einen neuen Support-Helden: Lifeweaver. Das ist natürlich nett, aber es gibt ein großes Problem: Lifeweaver scheint eher ein Fluch als ein Segen für sein eigenes Team zu sein.
Eine von Lifeweavers Fähigkeiten ist nämlich „Lebensgriff“, mit der er Teamkameraden abschirmen und zu sich ziehen kann. Blitzcrank aus League of Legends also, aber mit einem Haken, mit dem er Teamkameraden statt Feinde greifen kann. Die Idee dahinter ist natürlich, dass er Mitspieler aus einer misslichen Lage retten kann, aber in der Praxis läuft es oft etwas anders, wie Sitzungen auf den Testservern gezeigt haben.
Nicht nur, dass Spieler es als ärgerlich empfinden, wenn sie „gerettet“ werden, obwohl sie es gar nicht wollen, es gibt auch Trolle, die den Lebensgriff dankbar ausnutzen, um Teamkameraden nicht zu retten, sondern sie im Gegenteil in den Tod zu schicken, indem sie sie in den Abgrund oder zu einer Gruppe von Feinden ziehen.
Mit Trollen kann man natürlich umgehen, und Blizzard hofft, dass der gesunde Menschenverstand der Spieler die Oberhand gewinnt, aber in einem kompetitiven Online-Shooter ist das vielleicht etwas zu viel verlangt. Es bleibt also abzuwarten, ob Life Grip in seiner jetzigen Form beibehalten werden wird.