XMG ermöglicht bei einigen Laptops mit Intel-CPUs wieder Undervolting

Ein aktuelles Bios-Update von XMG führt die Möglichkeit des Undervolvings bei einigen Raptor Lake-CPUs wieder ein, ein Prozess, mit dem der Stromverbrauch des Prozessors etwas reduziert werden kann. Das Absenken der Prozessorspannung in mobilen Chips war jahrelang aufgrund einer Sicherheitslücke namens Plundervolt nicht möglich, aber das scheint nun behoben zu sein.

Laut Notebookcheck ist das Bios-Update vorerst nur für einige wenige Laptops verfügbar, darunter das Neo 16 und 17 (mit Core i9-13900HX) sowie die XMG-eigenen Pro 15 und 17. Die Key 15, 17 und 17 Pro der Schwesterfirma Schenker haben ebenfalls ein Bios-Update erhalten, das die zurückgegebenen Undervolt-Einstellungen beinhaltet. Es ist nicht bekannt, ob weitere Hersteller später mit einem Biosupdate folgen werden, das die Undervolting-Einstellungen wiederherstellt.

Das Undervolting mobiler Chipsätze kann eine Reihe von Vorteilen bringen, vor allem in Bezug auf den Stromverbrauch. Dies schont direkt die Batterie. Gleichzeitig wird durch den geringeren Stromverbrauch die Wärmeentwicklung reduziert, was den Kühlungsbedarf des Laptops verringern kann. Schließlich scheinen Spiele und andere anspruchsvolle Programme bei Benchmarks in der Regel besser abzuschneiden, wenn die CPU-Spannung besser eingestellt ist.

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