Trotz der Lagerprobleme ist die PlayStation 5 ein großer Erfolg für Sony. Aber nicht alle Kunden sind zufrieden, und einer von ihnen verklagt den Konsolenhersteller. Dem Kläger zufolge hat Sony die PS5 absichtlich mit einem großen Problem auf den Markt gebracht. Für viele Spiele sind Konsolen einfacher zu bedienen als z. B. ein PC, aber das bedeutet nicht, dass Sie nie auf ein Problem stoßen werden.
Bei der PS5 kann es vorkommen, dass sich die Konsole während des Spiels plötzlich und ohne Vorwarnung ausschaltet. Dies ist ein relativ häufiges Problem, und Sony wird nun deswegen verklagt. Es handelt sich um eine so genannte Sammelklage, bei der ein Kläger für eine größere Gruppe von Personen spricht, die von demselben Problem betroffen sind. In diesem Fall hat der Kläger mehrere Online-Bewertungen und Reddit-Beiträge von Kunden gesammelt, bei denen sich die PS5 zufällig ausgeschaltet hat.
Diese Bewertungen und Beiträge stammen aus der gesamten Lebensdauer der Konsole und einige sogar aus diesem Monat (Juli 2022). Der Kläger ist der Ansicht, dass dieses Problem die Funktion der Konsole beeinträchtigt. Sony wird in der Anklageschrift auch vorgeworfen, die PS5 auf den Markt gebracht zu haben, obwohl das Unternehmen wusste, dass die Konsole nicht in Ordnung war. Sony ist sich des Problems bewusst und gibt auf seiner Website an, dass es durch die Garantie abgedeckt ist, was jedoch nicht beweist, dass das Problem bereits vor der Veröffentlichung der Konsole bekannt war.
Konsolenhersteller häufiger verklagt
Es kommt häufiger vor, dass eine Konsole unter einem Problem leidet und deswegen verklagt wird. Ein bekanntes Beispiel aus den letzten Jahren ist der Joy-Con-Drift, für den Nintendo bereits mehrfach verklagt wurde. Bislang hatten diese Vorwürfe kaum ernsthafte Konsequenzen, obwohl Nintendo mehrfach eingeräumt hat, dass die Joy-Cons verbessert werden können.