Mit jedem neuen Smartphone wird eine Reihe neuer Funktionen eingeführt, die Ihnen das Leben erleichtern. Aber nicht alle Funktionen sind gleich gut. So soll das neue iPhone 14-Update nun ein unangenehmes Problem für Rettungskräfte verhindern.
Besitzer eines iPhone 14 können jetzt das Update iOS 16.3.1 herunterladen. Diese Aktualisierung ist vor allem für Nutzer von Crash Detection nützlich. Der Grund dafür ist, dass der Patch die Funktion besser optimieren soll, damit sie dann funktioniert, wenn sie tatsächlich gebraucht wird.
Crash Detection hat den Rettungskräften in letzter Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Diese Funktion sorgt dafür, dass die Notdienste automatisch angerufen werden und Ihr Standort übermittelt wird, wenn Sie z. B. einen Autounfall haben. Sehr praktisch, aber in der Praxis funktioniert es nicht ganz so, wie es sollte.
Falsche Warnmeldungen durch das iPhone
So wurden in den USA in bestimmten Gebieten von iPhone-14-Benutzern Notrufe abgesetzt, wobei sich im Nachhinein herausstellte, dass sie gar keine medizinische Hilfe benötigten. Zum Beispiel werden beim Skifahren hohe G-Kräfte gemessen, die dann die Crash Detection auslösen. An einem Wochenende wurden die Rettungskräfte in Colorado nicht weniger als 71 Mal automatisch von einem iPhone angerufen. Jedes Mal war es ein falscher Alarm.
Das Problem trat auch massenhaft im Bundesstaat Minnesota auf. Die dortigen Rettungsdienste haben die Nutzer aufgefordert, die Sturzerkennung beim Skifahren zu deaktivieren. Aber wenn Sie beim Skifahren in einen Unfall verwickelt werden, haben Sie Pech gehabt. Hoffentlich wird die Funktion mit dem Update jetzt richtig eingestellt.