Wegen FIFA: Trymacs auf Schwarzer Liste von EA

Wegen FIFA: Trymacs auf Schwarzer Liste von EA Titel

Die meisten von euch, die auf Twitch unterwegs sind, haben sicherlich den Sinneswandel von Pay2Win-König Trymacs in Sachen FIFA mitbekommen. Nachdem er in die letzten FIFA Titel 35.000€, 25.000€ und jetzt 21.000€ reingebuttert hat, machte er die Kehrtwende und kündigte an, dass er EA in Zukunft boykottieren will.

Jetzt hat Trymacs im Talk mit dem deutschen Streamer Unge verraten, dass EA ihn kontaktiert hat und ihn dazu aufgefordert hat, dass er ein Klarstellungsvideo macht in dem er seine Aussagen zurücknimmt, dass FIFA ein Pay2Win Spiel ist. Wenn er das nicht macht, könnte das ernsthafte Konsequenzen für ihn bedeuten.

Trymacs Sinneswandel

Trymacs Kritik an FIFA stößt in der Community auf gemischte Gefühle. An sich weiß der Großteil seine Kritik wahrscheinlich zu schätzen, aber viele verstehen nicht, woher der Sinneswandel auf einmal kommt. Lange war Trymacs der festen Meinung, dass seine Pack Openings für mehrere zehntausend Euro seine Zuschauer abschreckt und sie davon abhält, Geld für FIFA auszugeben.

Anscheinend war der Auslöser für sein Meinungswechsel ein Video von seinem Bruder (der auch Youtube macht), in dem er erklärt, dass die Pack Openings bei seinen Zuschauern ernsthafte psychische Schäden hinterlassen können. Wenn man bei solchen Glücksspiel-Mechaniken zuguckt, werden nämlich ähnliche Effekte getriggert, als wenn man selbst Packs öffnet. Das kann gerade bei jüngeren Zuschauern ziemlich gefährlich werden.

Konsequenzen für Trymacs

Im Call mit Unge hat Trymacs erzählt, dass er jetzt auf der schwarzen Liste von EA steht und dass er alle Werbedeals und zukünftigen Kooperationen verloren hat. Anscheinend hat es EA nicht gefallen, dass jemand mit so einer Reichweite ihr Spiel als “Kinder-Casino” und Pay2Win Spiel bezeichnet. Außerdem will EA, dass Trymacs ein Video hochlädt, in dem er sagt, dass FIFA kein Pay2Win Spiel, sondern ein Pay2Progress Game ist, weil man auch ohne zu bezahlen Fortschritt machen kann.

Wir bezweifeln mal, dass so ein Video von Trymacs kommt, weil er seine Meinung über EA komplett ungefiltert mit der Welt geteilt hat und sogar vorhat andere Streamer davon zu überzeugen, in Zukunft kein FIFA mehr zu spielen und zu streamen. Eigentlich kann man Trymacs nicht wirklich dafür kritisieren, dass er seine Meinung geändert hat, weil es ihm ja hauptsächlich darum geht, seine Zuschauer zu schützen.

In anderen Ländern sind die Lootbox-Mechaniken in FIFA auch schon verboten. Deutschland tut sich da etwas schwer, aber wir können hoffen, dass sich das in Zukunft ändern wird, gerade wenn das Thema so viel Aufmerksamkeit bekommt, wie durch die Aktion von Trymacs.

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