Rovio Entertainment bestätigt, dass das finnische Studio, das hinter der Angry Birds-Franchise steht, in Gesprächen mit Sega über eine mögliche Übernahme durch das japanische Spieleunternehmen steht. Das Wall Street Journal hatte Anfang der Woche berichtet, dass es bei dem Geschäft um 1 Milliarde Dollar gehen könnte.
Rovio sagte in einer Erklärung, dass es „keine Gewissheit gibt, wann das mögliche Übernahmeangebot stattfinden wird und ob es überhaupt stattfinden wird“. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, dass der Deal zwischen Rovio Entertainment und Sega Sammy Holdings laut Insidern bis Anfang nächster Woche abgeschlossen sein könnte. Angeblich liegt ein Übernahmeangebot in Höhe von 1 Milliarde Dollar auf dem Tisch. Sowohl Rovio als auch Sega haben keine weiteren konkreten Informationen über die mögliche Übernahme veröffentlicht und sagen, dass sie „zu gegebener Zeit weitere Informationen veröffentlichen werden“.
Im Februar kündigte Rovio an, eine strategische Prüfung und unverbindliche Gespräche über ein mögliches Übernahmeangebot für die Aktien des Angry Birds-Herstellers zu beginnen. Zuvor hatte Rovio auch Übernahmegespräche mit dem israelischen Unternehmen Playtika geführt, das Berichten zufolge ein Angebot in Höhe von 738 Millionen US-Dollar unterbreitete. Im Jahr 2017 machte das chinesische Technologieunternehmen Tencent Berichten zufolge ein weiteres Übernahmeangebot in Höhe von 3 Milliarden Dollar für Rovio.
Das ursprüngliche Angry Birds-Spiel wurde 2009 veröffentlicht, aber die Popularität des Spiels ließ um 2014 herum nach. Im Laufe der Jahre erschienen mehrere Ableger des Handyspiels sowie ein Angry Birds 2. Im Jahr 2016 folgte eine Verfilmung, die zu einem großen Erfolg wurde, was die Ticketverkäufe angeht. Die zweite Verfilmung 2019 hatte nicht den gleichen Erfolg. Kürzlich entfernte Rovio das ursprüngliche Angry Birds-Spiel aus dem Google Play Store. Die iOS-Version wurde in Red's First Flight umbenannt, angeblich um anderen Angry Birds-Spielen eine größere Chance zu geben.