Es war bereits bekannt, dass das Spiel Perfect Dark einen Reboot für die neuen Generationen erhalten würde. Es scheint einfach, dass im Studio etwas nicht stimmt und die Zukunft des Spiels in Gefahr ist.
Während es zunächst so aussah, als stünde die Initiative vor einer fairen Herausforderung, da sie zwei wichtige Rollen innerhalb des Studios ersetzen musste, spitzt sich die Situation immer mehr zu. Es war bereits bekannt, dass im Studio etwas nicht in Ordnung war. Dan Neuburger, der ehemalige Game Director, hatte das Studio bereits verlassen. Neuberger war übrigens nicht der erste, der das Schiff verließ, denn zuvor hatte sich Drew Murray, der Spieldesigner, entschlossen, zu Insomniac Games zurückzukehren.
Aber das Problem scheint viel größer zu sein als nur diese beiden Mitarbeiter. Laut VGC hat das Studio schon seit langem Probleme mit seinen Mitarbeitern. Die Probleme sollen vor 12 Monaten begonnen haben und haben dazu geführt, dass 34 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben. Das klingt nicht nur erstaunlich hoch, sondern entspricht perspektivisch etwa der Hälfte des Studios.
Da fragt man sich, was passiert wäre, wenn so viele Mitarbeiter ein Projekt verlassen hätten, das ihnen am Herzen liegt. Das Problem des Studios liegt in der kreativen Freiheit und der langsamen Entwicklung. Die ehemaligen Mitarbeiter fühlten sich nicht gehört und verließen das Unternehmen daher abrupt. Für Fans der Franchise ist das eine sehr schlechte Nachricht, denn der Verlust so vieler Mitarbeiter geht oft auf Kosten des Spiels. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwicklung von Perfect Dark abgeschlossen werden kann.