Netflix stellt häufig Serien vorzeitig ein. Der Streaming-Dienst hat dies nun auch mit der Serie 1899 getan. Damit hat sich das Unternehmen nur den Zorn der Fans zugezogen, denn die Serie endet nun mit einem großen Cliffhanger.
Im Jahr 1899 verlässt ein Schiff Europa, um die Überfahrt in die Neue Welt anzutreten, mit Migranten aus vielen verschiedenen Ländern an Bord. Auf dem offenen Ozean begegnet die Kerberos nur einem geheimnisvollen anderen Schiff, das das Leben der Passagiere verändern wird.
Wie viele Krimiserien endet auch die erste Staffel von 1899 mit einem großen Cliffhanger. Die Fans erwarten daher mit Spannung, was in der zweiten Staffel passieren wird. Diese Information wird nur unbekannt bleiben, da Netflix diese Woche beschlossen hat, die Serie abzusetzen. Das gaben die Macher Baron bo Odar und Jantje Friese via Instagram bekannt.
Fans wütend auf Netflix
Der Streaming-Dienst bekommt nun in den sozialen Medien Wind von den Fans von 1899. So argumentieren Fans, dass die Darsteller und die Crew der Serie mehr als eine Staffel verdient hätten, während es auch solche gibt, die nicht verstehen, warum Netflix eine Serie mit einer dreistufigen Geschichte kauft, um sie dann nach einer Staffel abzusetzen.
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Es ist sicherlich nicht das erste Mal, dass Netflix einer Serie vorzeitig den Stecker zieht. Die Fans verstehen diese Strategie des Streamingdienstes überhaupt nicht, da Netflix bald „eine große Bibliothek von Geschichten, die kein Ende gefunden haben“, sein wird.
Die Annullierung von 1899 ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil daraus auch eine spezielle Serie mit Blick hinter die Kulissen gemacht wurde und die Sendung in mehreren Ländern mehrere Wochen auf Platz eins stand.
