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Lenovo Legion 7 im Test

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Gaming-Laptops haben in den letzten Jahren große Fortschritte in Bezug auf Hardware und Funktionen gemacht. Mit dem Legion 7 will auch Lenovo einen weiteren großen Schritt nach vorne machen. Aber ob es gelungen ist, können Sie jetzt in unserem Lenovo Legion 7 Test herausfinden.

Wenn Sie an Gaming-Laptops denken, stellen Sie sich wahrscheinlich sofort ein riesiges Gerät mit seltsamen und auffälligen Formen und anderen Merkmalen vor, die sofort Ihre Aufmerksamkeit erregen. Wenn Sie das Lenovo Legion 7 aus der Verpackung nehmen, werden Sie nicht sofort denken, dass es sich um ein Gaming-Notebook handelt.

Lenovo Legion 7

Denn das Gerät ist recht schlank gestaltet und außerdem hat sich Lenovo nicht für einen großen 17,3-Zoll-Bildschirm entschieden, sondern für einen etwas kleineren 16-Zoll-Bildschirm. Obwohl das Notebook immer noch viel größer ist als z. B. ein MacBook, sieht das Lenovo Legion 7 nicht so groß aus und fühlt sich auch nicht so groß an. Das liegt daran, dass der Hersteller alles so schlank und kompakt wie möglich gestaltet hat. Wir sind ein großer Fan dieses Designs.

Genügend Anschlüsse und RGB für alle

Nach dem Auspacken fragen Sie sich vielleicht auch, wo die ganzen Stecker geblieben sind. An den Seiten befinden sich lediglich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer, ein Datenschutzschieber und zwei USB-C-Anschlüsse. Der Rest ist auf der Rückseite versteckt, wo sich drei weitere USB-A-Anschlüsse, ein dritter USB-C-Anschluss, ein Eingang für ein Ethernet-Kabel und natürlich der Anschluss für das Ladegerät befinden.

Sobald man alles angeschlossen hat und das Lenovo Legion 7 einschaltet, wird sofort klar, dass es sich um ein Gaming-Notebook handelt. Tatsächlich schalten sich sofort die Tastatur und mehrere LED-Leuchten im Gehäuse ein und sorgen für eine Lichtshow. Natürlich können Sie all dies ganz einfach über Tastenkombinationen einstellen, wenn Sie kein Fan von RGB-Beleuchtung sind.

Tolle Hardware

Das Wichtigste für Gamer ist die Hardware, und in diesem Bereich hat Lenovo an nichts gespart. Das von uns getestete Modell ist mit einer Nvidia GeForce RTX 3080, einem Ryzen 9 5900HX Prozessor, 32 GB RAM und zwei 1 TB SSDs ausgestattet. Gelegentlich fragen wir uns immer noch, wie das alles in ein so kompaktes Gehäuse passt. Übrigens, wenn Sie ein Gaming-Notebook mit einem Intel-Prozessor bevorzugen, können Sie sich auch für das Lenovo Legion S7 mit einem Intel Core i5, i7 oder i9 Prozessor der zwölften Generation entscheiden.

Wie bei solcher Hardware nicht anders zu erwarten, ist das Spielen auf dem Lenovo Legion 7 ein Vergnügen. Spiele laufen extrem flüssig und können meist auf hohe oder ultra Einstellungen hochgefahren werden, ohne dass die Bildrate leidet. Dazu gehören neue und anspruchsvolle Titel wie Cyberpunk 2077, Total War Warhammer III, God of War und F1 22.

Dass die Spiele so flüssig rüberkommen, ist auch dem Bildschirm zu verdanken. Lenovo hat sich nicht für eine 4K-Auflösung oder ein rasend schnelles 1080p-Display entschieden, sondern für die goldene Mitte: 2560×1600. Dadurch sehen Spiele scharf aus, ohne dass die Bildwiederholrate für 4K unnötig reduziert werden muss. Das Display hat außerdem eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz und unterstützt G-Sync, sodass Sie nicht unter Screen Tearing leiden werden.

Lenovo Legion 7 Anschlüsse

Lenovo Legion 7 Anschlüsse

Mehr Platz für Ihre Arbeit

Dass das Lenovo Legion 7 eine Auflösung von 2560×1600 hat, bedeutet noch etwas anderes, nämlich dass es sich um ein Notebook mit einem Bildschirmverhältnis von 16:10 handelt – im Gegensatz zum üblichen 16:9. Das bedeutet, dass Sie vertikal ein wenig mehr Platz haben.

Das hört sich nicht nach viel an, aber in der Praxis ist es ziemlich auffällig. Das bedeutet, dass Sie längere Texte anzeigen können, ohne scrollen zu müssen, und es ist besonders praktisch, wenn Sie häufig Fotos oder Videos bearbeiten. Schließlich ist mehr Platz auf dem Bildschirm immer praktisch. Und diese Art von Anwendungen laufen dank des Ryzen 9 5900HX-Prozessors auch auf dem Lenovo Legion 7 perfekt.

Was für Foto- und Videobearbeiter ebenfalls hilfreich ist, ist die Tatsache, dass die Farben des Legion 7 genau richtig sind. Das IPS-Display stellt alles realistisch, aber auch grell genug dar, wenn es nötig ist. Und dank der hohen Helligkeit können Sie den Laptop auch problemlos draußen in der Sonne oder in einem Büro mit heller Beleuchtung verwenden.

Heiß unter den Fingern

Um mit einem Laptop gut arbeiten zu können, müssen auch die Tastatur und das Trackpad einwandfrei sein. In dieser Hinsicht ist das Lenovo Legion 7 sehr gut, aber mit einem großen Vorbehalt. Die Tastatur fühlt sich in der Tat sehr gut an, mit deutlich hervorgehobenen Tasten und einem schönen Layout. Und auch am Trackpad gibt es nichts zu meckern.

Wenn Sie sich nur mit dem Laptop beschäftigen und die Hardware belasten, geben die internen Komponenten ziemlich viel Wärme ab. Das ist für ein Gaming-Notebook mit diesen Spezifikationen üblich, aber im Fall des Lenovo Legion 7 kann die Tastatur ziemlich heiß werden.

Die Luft, die an den Seiten und auf der Rückseite austritt, hat außerdem eine hohe Temperatur, was manchmal unangenehm ist, wenn man z. B. eine externe Maus benutzt. Das ist eine natürliche Folge eines kompakten Gehäuses, aber es beeinträchtigt die Benutzerfreundlichkeit.

Akku und Ladegerät

Wenn man an Wärme denkt, denkt man natürlich an die Batterie. Denn je heißer ein elektronisches Gerät wird, desto kürzer ist die Lebensdauer der Batterie. Schließlich müssen die Kühlsysteme hart arbeiten, um sicherzustellen, dass alles auf einer akzeptablen Temperatur bleibt.

Im Falle des Lenovo Legion 7 ist die Akkulaufzeit zwar nicht extrem kurz, aber auch keine Komponente, über die man sich freuen kann. Der Akku des Geräts ist für Gaming-Laptops durchschnittlich. Bei normaler Nutzung – wie dem Surfen oder der Verwendung einer leichten Anwendung – kann man also mit etwa sechs bis sieben Stunden rechnen, aber wenn man ein Spiel aufdreht, muss man mit einer Akkulaufzeit von etwa zwei Stunden rechnen. Sie können also unterwegs nicht allzu viele Spiele spielen.

Glücklicherweise lässt sich das Legion 7 schnell aufladen. Wenn der Akku leer ist, dauert es etwa eine Stunde, bis er wieder auf 100 Prozent ist. Es handelt sich also um ein ziemlich großes Ladegerät, aber glücklicherweise eines mit einem langen Kabel, was leider immer seltener wird.

Lenovo Legion 7 Test – Attraktives Kraftpaket

Das Lenovo Legion 7 bietet viele Möglichkeiten, die Sie begeistern werden. Das Gerät sieht mit seinem kompakten Gehäuse attraktiv aus, hat aber im Inneren eine Hardware, die jeden Gamer glücklich machen wird. Und auch der Bildschirm ist hervorragend und bietet etwas mehr Arbeitsfläche als seine Konkurrenten.

Leider ist das kompakte Gehäuse mit einer Tastatur ausgestattet, die ziemlich heiß wird und viel heiße Luft abgibt. Auch die Akkulaufzeit ist nicht besser als bei der Konkurrenz, so dass es ratsam ist, immer ein Ladegerät dabei zu haben. Natürlich muss man für ein Gaming-Notebook mit solchen Spezifikationen auch eine saftige Summe ausgeben, aber wenn man ein Biest sucht, das alles kann, ist das Lenovo Legion 7 sicherlich ein ausgezeichneter Kandidat.

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Nvidia stellt die Produktion von RTX 2060 und GTX 1660 ein

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Nvidia stellt die Produktion von RTX 2060 und GTX 1660 ein Titel

Insidern zufolge hat Nvidia die Produktion der RTX 2060 und GTX 1660 GPUs nun endgültig eingestellt. Damit verschwinden die Grafikkarten aus der niedrigen und mittleren Preisklasse langsam aber sicher.

Wird es nur noch teure Grafikkarten geben?

Dies wird in den geschlossenen Foren von BoardChannels behauptet (über WccfTech). Nvidia soll seinen Partnerherstellern signalisiert haben, dass die Boards der RTX 2060 (Super) und GTX 1660 (Super) nicht mehr hergestellt werden, obwohl es noch letzte Bestände zu verarbeiten gibt.

Nvidias Turing-Generation der Mittelklasse ist seit ihrem Start im Jahr 2019 nicht untätig gewesen. Beide Grafikkarten erhalten sechs Monate nach ihrem Erscheinen ein Super-Modell zum Aufrüsten, wobei eine zweite Revision für die RTX 2060 bereits vor einem Jahr erschienen ist. Die RTX 2060 (12 GB) erschien nach der Einführung eines RTX 3060-Nachfolgers, wahrscheinlich um den Druck auf die damals noch teuren Ampere-Karten zu verringern.

Unklar bleibt, wie es um die Turing-GPUs der unteren Leistungsklasse bestellt ist. Allem Anschein nach werden die GTX 1650 und sicherlich auch die GTX 1630 aus dem letzten Jahr immer noch bei Nvidia produziert, obwohl die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass auch die Produktionsleistung irgendwann auf die Budgetangebote einer neueren Generation umgestellt wird.

Für die kürzlich eingeführte RTX 40-Generation (Ada Lovelace) gibt es noch keine klare Mittelklasse, geschweige denn ein Einstiegsmodell. Nvidia hat neulich die RTX 3060 mit GDDR6X-Speicher überarbeitet, was möglicherweise darauf hindeutet, dass das xx60-Modell der vorherigen Generation vorerst als Nvidias etwas günstigeres Portfolio dienen soll.

Gamer lieben die RTX 2060 und GTX 1660

Die Nvidia RTX 2060 und GTX 1660 sind nicht die besten Grafikkarten in Bezug auf die reine Leistung, aber beide werden von den Spielern mehr als die meisten anderen GPUs verwendet – das geht aus der neuesten Steam Hardware Survey von Valve hervor, die beide vor neueren Versionen wie der RTX 4080 platziert. Die GeForce RTX 3060 liegt zwar in Führung, aber es ist trotzdem beeindruckend zu sehen, dass zwei Karten aus dem Jahr 2019 ihre Popularität beibehalten.

Leider wird das Duo nicht mehr weitergeführt, da Nvidia den Fokus seiner „Produktverkaufsstrategie“ auf die RTX 3000-Produktion verlagern will (via Wccftech). Während die Einstellung älterer Produktlinien an sich nichts Ungewöhnliches ist, ist der RTX 2060 12GB Refresh des grünen Teams relativ brandaktuell.

Die RTX 2060- und GTX 1660-Produktion sollte fortgesetzt werden, bis die AIB-Lieferungen versiegen, und BoardChannels zufolge haben einige Händler ihre Bestände bereits geräumt. Im Gegensatz zur letztgenannten Karte sind die GTX 1650 und 1630 noch nicht auf dem Weg in den GPU-Ruhestand, aber es besteht die Möglichkeit, dass die 1660er-Geschwister in naher Zukunft nachziehen werden.

RTX 4000-GPUs könnten das nächste große Ding sein, aber Nvidia-CEO Jensen Huang hat zuvor verraten, dass RTX 3000 immer noch „Teil der neuen Familie“ ist. Mit anderen Worten, Ampere wird wahrscheinlich als kostengünstigere Alternative während Lovelace’s Zeit an der Spitze dienen, oder zumindest bis die RTX 4070 und gerüchteweise RTX 4050 auf der GPU-Szene ankommen.

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LG stellt 27-Zoll-OLED-Monitor mit 240 Hertz vor

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LG stellt 27-Zoll-OLED-Monitor mit 240 Hertz vor Titel

LG hat seinen ersten 27-Zoll-Oled-Monitor für Gamer mit einer Auflösung von 1440p bei 240 Hertz vorgestellt. Er besitzt eine Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden und hat eine Auflösung von 1440p.

Der neue LG UltraGear Monitor, offiziell das Modell 27GR95QE-B, ist eines der ersten Oled-Displays in traditioneller Monitorform. Die beliebte Bildschirmtechnologie kennt man vor allem von großen Fernsehgeräten oder umgekehrt von kleineren High-End-Laptops. Mit einer Auflösung von 1440p bei 26,5 Zoll (110,8 Pixel pro Zoll) richtet sich der OLED-Monitor vor allem an PC-Spieler.

Fokus auf Gamer

LGs Fokus auf den Gamer spiegelt sich in der hohen Bildwiederholrate von 240 Hertz sowie der Verkürzung der Reaktionszeit wider. Das sind laut LG nur 0,03 Millisekunden (GtG), was wiederum etwas weniger ist als die 0,1 Millisekunden, die viele aktuelle OLED-Panels versprechen. Hinzu kommt die Kompatibilität für AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync.

Noch ist unklar, welche (Spitzen-)Helligkeiten LG mit dem neuen Panel verspricht, sicher ist jedoch ein typisches Kontrastverhältnis von 1.500.000:1 und die Unterstützung von HDR10-Inhalten. Außerdem soll das OLED-Panel mindestens 98,5 Prozent der DCI-P3-Farbskala abdecken.

Auf dem veröffentlichten Bildmaterial sind auch schon die Ein- und Ausgänge des Monitors zu sehen: zwei HDMI-Anschlüsse, ein DisplayPort, ein optischer Ausgang und Durchschleifmöglichkeiten für zwei USB-Anschlüsse. Es ist noch unklar, um welche genauen Versionen der Bildeingänge es sich handelt, aber vermutlich sind sie identisch mit anderen aktuellen UltraGear-Monitoren: hdmi 2.1 und DisplayPort 1.4. Auf der Rückseite befindet sich auch die wiederkehrende LG ‚Hexagon‘ rgb Beleuchtung.

Der 27GR95QE-B von LG wird in manchen Shops für 699 € angeboten, wie zum Beispiel bei coolblue.de und unterbietet damit seinen Originalpreis von 999 US-Dollar. Vielleicht gibt es ihn sogar bei Black Friday Angeboten. Auf der LG-Website wird der Monitor so angepriesen:

Steigert euer Gaming mit dem 27-Zoll-OLED-Gaming-Monitor von LG, der sich durch höchste Geschwindigkeit und beste Bildqualität auszeichnet. Dieser 16:9-Gaming-Monitor (27GR95QE-B) kombiniert die schnellsten Funktionen der renommierten OLED-Displays von LG wie 240 Hz Bildwiederholfrequenz und 0,03 ms Reaktionszeit mit der Leistung der UltraGear-Gaming-Funktionen wie sNIDIA G-SYNC-Kompatibilität und AMD FreeSync Premium. Vervollständigt eure Kampfstation mit dem 27-Zoll-OLED-Gaming-Monitor mit schneller, zuverlässiger Leistung ohne Abstriche bei der Grafikqualität.

Lasst euch nicht von einem langsamen Monitor aufhalten. Erzielt eure persönliche Bestleistung mit einem 1440p-Monitor, der mit eurem Gameplay Schritt hält. Der 27-Zoll-OLED-Gaming-Monitor ist die umfassende Gaming-Lösung, die euch einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Dieser QHD-Gaming-Monitor bietet eine hohe Bildwiederholfrequenz von 240 Hz und eine Reaktionszeit von 0,03 ms für flüssige Gaming-Bewegungen und atemberaubende Grafiken. Dieser 16:9-Gaming-Monitor bietet außerdem erstklassige Bildqualität mit HDR/DCI-P3 und einem Kontrastverhältnis von 1,5M:1. Dieser QHD-Gaming-Monitor bietet eine hohe Auflösung, eine hohe Bildwiederholrate und eine niedrige Reaktionszeit für erstklassiges Gaming.

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HP Victus 16 Test – Erschwingliches Kraftpaket?

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HP Victus 16 Test - Erschwingliches Kraftpaket? Titel

Die Preise für einige Gaming-Laptops sind in die Höhe geschossen. Mit dem HP Victus 16 versucht HP, eine erschwingliche Version anzubieten. Ob sich das Gerät auch für Sie lohnt, können Sie jetzt in unserem HP Victus 16 Test lesen. Im Laufe der Jahre haben wir viele Premium-Notebooks in den Händen gehabt, die mehrere tausend Euro kosten. Wenn man das HP Victus 16 aus der Schachtel nimmt und in die Hand nimmt, könnte man meinen, dass das Gerät in die gleiche Preisklasse fällt.

HP hat den Gaming-Laptop in der Tat schlank und elegant gestaltet, ohne seltsame Formen oder RGB-Beleuchtung. Der einzige Hinweis darauf, dass es sich nicht um ein Business-Notebook von HP handelt, ist das große Victus-Logo auf der Rückseite und ein kleines „016“ auf dem Scharnier – ein Hinweis auf die 16-Zoll-Größe des Notebooks. Auch im Inneren ist das Gerät schön gestaltet.

Die Tastatur hat die gleiche dunkelgraue Farbe wie das Gehäuse und ist weiß beschriftet, mit weißer Hintergrundbeleuchtung für die Dunkelheit. Die Lautsprecher haben ein V-förmiges Muster und das Touchpad ist schön groß und hat ein gutes Feedback. Für ein Gaming-Notebook ist das HP Victus 16 auch bemerkenswert dünn. Mit einer Dicke von 2,35 Zentimetern passt es problemlos in die meisten Rucksäcke, und sein Gewicht von 2,46 Kilogramm ist für ein Notebook mit dedizierter Grafikkarte auch nicht gerade viel.

Wie leistungsfähig ist der HP Victus 16?

Apropos Hardware: Für einen Laptop mit einem Preis von 1429 Euro hat HP es geschafft, das Gerät ziemlich voll zu bekommen. Das von uns getestete HP Victus 16 Modell hat eine Nvidia RTX 3060, einen AMD Ryzen 7 5800H Prozessor und 16 GB DDR4 RAM an Bord.

Diese Hardware ist mehr als ausreichend, um neue Spiele mit einer hohen Bildrate auf dem 1080p-Bildschirm zu spielen. In Cyberpunk 2077 erreichst du zum Beispiel eine Bildrate von durchschnittlich 84 Bildern pro Sekunde bei hohen Einstellungen, und in God of War kannst du sogar mit 97 FPS kämpfen. F1 22 hat es bemerkenswerterweise etwas schwerer, da das Rennspiel im Durchschnitt nicht über 51 Bilder pro Sekunde während eines Rennens hinauskommt.

Alle diese Spiele sind stark von der Grafikkarte abhängig, aber wir haben auch die Rechenleistung des Prozessors beim Spielen getestet. In der Tat, ein großes RTS wie Total War Warhammer II stellt viele Anforderungen an den Ryzen 7 5800H, aber mit einer durchschnittlichen Bildrate von 92, ist es klar, dass der Prozessor nicht ein Engpass ist. Seltsamerweise kam es beim Surfen manchmal zu Bildeinbrüchen, was bei Spielen nicht auffiel.

Mit der Hardware des HP Victus 16 eignet sich das Notebook auch für allerlei andere Dinge als Spiele. Dank des schnellen Prozessors können Sie zum Beispiel alle Arten von Programmen problemlos ausführen, von den bekannten Office-Anwendungen bis hin zu anspruchsvolleren Arbeiten wie Photoshop und Videobearbeitung.

Ein preiswerter Laptop

Wie bereits erwähnt, verfügt das HP Victus 16 über ein Display mit Full HD-Auflösung. Das ist weniger scharf als bei teureren Konkurrenten, aber bei einem 16-Zoll-Bildschirm gibt es auch keinen großen Unterschied zu 1440p, geschweige denn 4K. Darüber hinaus ermöglicht es die Ausführung von Spielen mit einer höheren Bildwiederholrate. HP hat sich daher entschieden, den Laptop mit einem 144Hz-Panel auszustatten, damit Spiele schön flüssig aussehen.

Um sicherzustellen, dass Sie das Notebook überall mit guter Sicht verwenden können, wurde der Bildschirm mit einer matten Oberfläche versehen. Sie verhindert zwar Blendeffekte, macht den Bildschirm aber auch ziemlich stumpf. Während ein IPS-Panel normalerweise die Farben sehr gut wiedergeben kann, muss das HP Victus 16 hier Kompromisse eingehen.

 

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