Die Preise für einige Gaming-Laptops sind in die Höhe geschossen. Mit dem HP Victus 16 versucht HP, eine erschwingliche Version anzubieten. Ob sich das Gerät auch für Sie lohnt, können Sie jetzt in unserem HP Victus 16 Test lesen. Im Laufe der Jahre haben wir viele Premium-Notebooks in den Händen gehabt, die mehrere tausend Euro kosten. Wenn man das HP Victus 16 aus der Schachtel nimmt und in die Hand nimmt, könnte man meinen, dass das Gerät in die gleiche Preisklasse fällt.
HP hat den Gaming-Laptop in der Tat schlank und elegant gestaltet, ohne seltsame Formen oder RGB-Beleuchtung. Der einzige Hinweis darauf, dass es sich nicht um ein Business-Notebook von HP handelt, ist das große Victus-Logo auf der Rückseite und ein kleines „016“ auf dem Scharnier – ein Hinweis auf die 16-Zoll-Größe des Notebooks. Auch im Inneren ist das Gerät schön gestaltet.
Die Tastatur hat die gleiche dunkelgraue Farbe wie das Gehäuse und ist weiß beschriftet, mit weißer Hintergrundbeleuchtung für die Dunkelheit. Die Lautsprecher haben ein V-förmiges Muster und das Touchpad ist schön groß und hat ein gutes Feedback. Für ein Gaming-Notebook ist das HP Victus 16 auch bemerkenswert dünn. Mit einer Dicke von 2,35 Zentimetern passt es problemlos in die meisten Rucksäcke, und sein Gewicht von 2,46 Kilogramm ist für ein Notebook mit dedizierter Grafikkarte auch nicht gerade viel.
Wie leistungsfähig ist der HP Victus 16?
Apropos Hardware: Für einen Laptop mit einem Preis von 1429 Euro hat HP es geschafft, das Gerät ziemlich voll zu bekommen. Das von uns getestete HP Victus 16 Modell hat eine Nvidia RTX 3060, einen AMD Ryzen 7 5800H Prozessor und 16 GB DDR4 RAM an Bord.
Diese Hardware ist mehr als ausreichend, um neue Spiele mit einer hohen Bildrate auf dem 1080p-Bildschirm zu spielen. In Cyberpunk 2077 erreichst du zum Beispiel eine Bildrate von durchschnittlich 84 Bildern pro Sekunde bei hohen Einstellungen, und in God of War kannst du sogar mit 97 FPS kämpfen. F1 22 hat es bemerkenswerterweise etwas schwerer, da das Rennspiel im Durchschnitt nicht über 51 Bilder pro Sekunde während eines Rennens hinauskommt.
Alle diese Spiele sind stark von der Grafikkarte abhängig, aber wir haben auch die Rechenleistung des Prozessors beim Spielen getestet. In der Tat, ein großes RTS wie Total War Warhammer II stellt viele Anforderungen an den Ryzen 7 5800H, aber mit einer durchschnittlichen Bildrate von 92, ist es klar, dass der Prozessor nicht ein Engpass ist. Seltsamerweise kam es beim Surfen manchmal zu Bildeinbrüchen, was bei Spielen nicht auffiel.
Mit der Hardware des HP Victus 16 eignet sich das Notebook auch für allerlei andere Dinge als Spiele. Dank des schnellen Prozessors können Sie zum Beispiel alle Arten von Programmen problemlos ausführen, von den bekannten Office-Anwendungen bis hin zu anspruchsvolleren Arbeiten wie Photoshop und Videobearbeitung.
Ein preiswerter Laptop
Wie bereits erwähnt, verfügt das HP Victus 16 über ein Display mit Full HD-Auflösung. Das ist weniger scharf als bei teureren Konkurrenten, aber bei einem 16-Zoll-Bildschirm gibt es auch keinen großen Unterschied zu 1440p, geschweige denn 4K. Darüber hinaus ermöglicht es die Ausführung von Spielen mit einer höheren Bildwiederholrate. HP hat sich daher entschieden, den Laptop mit einem 144Hz-Panel auszustatten, damit Spiele schön flüssig aussehen.
Um sicherzustellen, dass Sie das Notebook überall mit guter Sicht verwenden können, wurde der Bildschirm mit einer matten Oberfläche versehen. Sie verhindert zwar Blendeffekte, macht den Bildschirm aber auch ziemlich stumpf. Während ein IPS-Panel normalerweise die Farben sehr gut wiedergeben kann, muss das HP Victus 16 hier Kompromisse eingehen.