Core i5-13600K Sample schneidet besser ab als Ryzen 9 5950X

Core i5-13600K Sample schneidet besser ab als Ryzen 9 5950X Titel

Die geleakten Geekbench-Ergebnisse eines frühen Intel Core i5-13600K scheinen effizienter zu sein als AMDs aktuelles Flaggschiff Ryzen 9 5950X. Intels neuer Core i5-13600K (Raptor Lake) tauchte zweimal in der Geekbench-Datenbank auf: einmal in einem ASRock-Motherboard mit DDR4-Speicher und ein zweites Mal in einem Asus ROG Maximus-Motherboard mit DDR5. Höchstwahrscheinlich handelt es sich noch um ein frühes Entwicklungsmuster des 14-Kern- und 20-Thread-Prozessors.

Bei der Single-Core-Leistung erreicht die CPU im Geekbench 5.4.5 1.980 bzw. 2.012 Punkte. Der Ryzen 9 5950X (16 Kerne auf 7nm Zen 3 Architektur), immer noch AMDs stärkster Consumer-Prozessor, erreicht im selben Test 1.685 Punkte. Bei der Multi-Core-Leistung kommt der Core i5-13600K nahe an AMDs Flaggschiff heran, kann aber keines der beiden Geräte schlagen. In Kombination mit DDR4-Speicher erreicht der Beispielprozessor 14.425 Punkte, mit DDR5 sind es sogar 16.054 Punkte. AMDs Ryzen 9 5950X erreicht immer noch die Höchstpunktzahl von 16.506 Punkten.

AMDs Prozessor ist in dieser ganzen Zeit nicht ungeschlagen geblieben. Sowohl im Single-Core- als auch im Multi-Core-Bereich wurde er von Intels Core i9-12900K der Alder Lake-Generation übertroffen. Intels aktuelles Spitzenmodell erreicht im gleichen Benchmark 1.980 bzw. 17.287 Punkte. Die Proportionen sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden. So schien der Core i5-13600K im DDR5-Ergebnis mit übertakteten 5,1 GHz zu laufen, wobei sich die endgültigen Spezifikationen noch ändern können, da Intel die Entwicklung fortsetzt. Darüber hinaus bieten synthetische Benchmarks wie Geekbench nur einen einzigen Blick auf die Hardware; die Leistung in Spielen und anderen Anwendungen ist weit weniger statisch oder vorhersehbar.

Mit dem Benchmark-Leak scheint es sicher zu sein, dass der Core i5-13600K einer der ersten Prozessoren der Raptor Lake-Serie von Intel sein wird. Auch ein mögliches 24-Kern-Flaggschiff und ein vielversprechender mobiler Raptor Lake-Prozessor waren bereits durchgesickert. Die dreizehnte Intel Core Generation soll weiterhin Ende 2022 auf den Markt kommen. Intel backt die neue Generation wieder auf dem eigenen Intel 7 Prozess (10 nm), verspricht aber vor allem leistungsfähigere Performance-Kerne, verglichen mit dem aktuellen Alder Lake.

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