Das Self-Service-Reparaturprogramm von Apple wurde um eine Reihe neuer Produkte erweitert. Zum Beispiel können Sie mit dem Technologieunternehmen jetzt auch den neuen Mac reparieren.
Self-Service-Reparaturprogramm
Lange Zeit mussten Apple-Kunden nörgeln, doch in immer mehr Ländern führt das Unternehmen das so genannte Self-Service-Reparaturprogramm ein – seit Anfang Dezember auch in acht europäischen Ländern. Das Programm ermöglicht es den Kunden, abgelaufene Teile von Apple zu kaufen, damit sie ihr Produkt selbst reparieren können.
Früher musste man das komplette Produkt an Apple schicken und verlor oft viel Geld, selbst wenn man das Problem genau kannte und es selbst beheben konnte.
Das Self-Service-Reparaturprogramm wurde von Apple nun auch auf weitere Produkte ausgeweitet. Six Colors hat festgestellt, dass jetzt Teile für den iMac, Mac Mini, Mac Studio und das Mac Studio Display bestellt werden können. Diese Produkte wurden von dem Technologieunternehmen Anfang dieses Jahres auf den Markt gebracht. Trotz der Expansion nach Europa können Teile für die neuen Produkte vorerst nur in den USA bestellt werden.
Apple Expands Self-Service Repair Program to iMac, Mac Mini, and Mac Studio With M1 Chips https://t.co/bnrf55KaqS by @rsgnl pic.twitter.com/RUKTtKrZuh
— MacRumors.com (@MacRumors) December 20, 2022
Teure Teile
Obwohl Sie die Produkte in einigen Ländern inzwischen selbst reparieren können, kommen Sie bei einem Defekt nicht gleich billig davon. Vor allem die Teile für das Mac Studio Display sind sehr teuer.
So kostet beispielsweise ein neues Display aus nanotexturiertem Glas für den Monitor satte 967,12 Dollar. Wenn Sie den alten Bildschirm zurückgeben, erhalten Sie 88 Dollar zurück, aber die Kosten von 879,12 Dollar bleiben bestehen. Es ist auch nicht möglich, einen glänzenden Bildschirm zu bestellen, wenn Sie einen matten Bildschirm hatten und umgekehrt.
