Wenn es zwei Dinge gibt, die derzeit in der Tech-Welt angesagt sind, dann sind es VR und das Metaverse. Unter anderem arbeitet auch Apple daran, aber CEO Tim Cook stellt dies inzwischen in Frage. Die Muttergesellschaft von Facebook hat ihren Namen im vergangenen Jahr in Meta geändert, und das aus gutem Grund. Laut Meta ist das Unternehmen in der Tat mehr als nur eine Social-Media-Plattform und plant, die digitale Welt mit dem Metaverse auf den Kopf zu stellen.
Unterstützt werden soll dies unter anderem durch VR-Brillen von Oculus, das ebenfalls zu Meta gehört. Tim Cook, der CEO von Apple, fragt sich nur, ob es klug ist, so viel auf das Metaverse und VR zu setzen. Bei Apple hat man sich noch nicht zum Metaverse geäußert und Cook sagt, dass es dafür einen guten Grund gibt, wie er in einem Interview mit Bright erklärt.
„Ich denke, es ist wichtig, dass die Menschen ein gutes Verständnis dafür haben, was etwas ist. Ich bin mir nicht sicher, ob der Durchschnittsbürger weiß, was das Metaverse ist“. Cook glaubt auch nicht, dass die Menschen in naher Zukunft den ganzen Tag mit VR-Brillen herumlaufen werden. Der Apple-CEO ist der Meinung, dass es sich dabei um nützliche Geräte handelt, die auf eine gute Art und Weise genutzt werden können, aber dass man „nicht sein ganzes Leben in VR verbringen möchte“ und dass es nur „für bestimmte Zeiträume“ ist.
Apples eigene VR-Brille
Trotz Cooks Kritik arbeitet Apple derzeit an einem eigenen VR-Headset. Berichten zufolge soll die Brille bereits 2023 auf den Markt kommen, obwohl offiziell noch nichts über das Gerät bekannt ist. Das Headset soll nicht nur als VR-Brille, sondern auch als AR-Brille dienen. In der Tat schwärmt Tim Cook von der Verwendung von Augmented Reality in der Tech-Welt. Sie ist auch bei der Öffentlichkeit beliebt, da Pokémon Go die Technologie nutzt und es sich dabei um eines der derzeit meistgespielten Handyspiele handelt.