Das japanische Spielestudio Square Enix reagiert zum ersten Mal auf die eher mäßige Resonanz, die Forspoken sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Presse erhalten hat. Das Spiel, in dem die Hauptfigur Frey Holland die magische Welt Athia betritt und magische Kräfte erlernt, wurde von der Schwesterfirma des Studios, Luminous Productions, entwickelt.
Yosuke Matsuda, der derzeitige Geschäftsführer von Square Enix, erklärt, er finde die Verkaufszahlen von Forspoken „enttäuschend“. Er sieht dies vor allem als Folge der „bissigen Kritiken“, die das Spiel erhalten hat. So erhielt Forspoken beispielsweise nur einen Metascore von 64, der oft als Maßstab dafür verwendet wird, wie gut ein Spiel im Durchschnitt abschneidet. Zufälligerweise hat Forspoken auch auf unserer Website eine 64 erhalten. Unser Autor Dwayne sagt dazu: „Die schwachen Dialoge, die viel zu kurze Geschichte und die seelenlose Spielwelt mit offenem Ende sorgen dafür, dass das mittelmäßige Niveau nur in wenigen Momenten übertroffen wird.“
Forspoken, das speziell für die PlayStation 5 entwickelt wurde, um die grafischen Möglichkeiten dieser Konsole voll auszunutzen, hat viele Leute enttäuscht. Die Entwickler haben das sicherlich an den Verkaufszahlen gemerkt. Dennoch blickt Matsuda positiv auf das Spiel zurück. So sagt er zum Beispiel, dass das Spiel trotz allem positives Feedback zum Action-Gameplay, einschließlich der Kurse und Kampfoptionen, erhalten hat. Die Chancen stehen gut, dass wir dieses Wissen in die Entwicklung zukünftiger Spiele einfließen lassen werden.“
Ende letzten Monats wurde bekannt gegeben, dass Luminous Productions ab dem 1. Mai mit Square Enix fusionieren wird. Ob das etwas mit der finanziellen Talfahrt von Forspoken zu tun hat, ist unklar. Auf jeden Fall schätzt Matsuda die Entwickler von Luminous, die in der Vergangenheit auch an dem erfolgreicheren Final Fantasy 15 gearbeitet haben: „Mit vereinten Kräften werden wir nur noch besser darin, HD-Spiele zu entwickeln“, sagt er.
Sehen Sie hier einen erweiterten Gameplay-Trailer zu Forspoken: