Die Fernsehprogramme und -serien haben die Auswirkungen bereits unmittelbar zu spüren bekommen, aber auch die Filme leiden unter dem großen Streik der Drehbuchautoren in Hollywood. Ein krasses Beispiel ist der Marvel-Film Thunderbolts, dessen Dreharbeiten in wenigen Wochen beginnen sollten. Dieser soll nun aber verschoben werden.
Selbst wenn das Drehbuch für einen Film oder eine Serie bereits fertiggestellt ist, kann es sein, dass während der Dreharbeiten noch Änderungen vorgenommen werden müssen. Dies wird nun durch den Generalstreik der Writers Guild of America, dessen Ende nicht absehbar ist, unmöglich gemacht. Grund genug für Marvel, seinen vielversprechenden kommenden Film Thunderbolts zu verschieben. Zumindest sollten die Dreharbeiten in ein paar Wochen beginnen, aber der Starttermin wurde verschoben, berichtet Deadline. Marvel Studios ist dafür bekannt, Drehbücher auch während der Dreharbeiten zu ändern, und der aktuelle Streik hat dies unmöglich gemacht. Um auf Nummer sicher zu gehen, verschiebt das Filmstudio daher die Dreharbeiten.
Keine Helden
Während 2012 der Hype um The Avengers, in dem die großen Superhelden in einem Film zusammenkamen, groß war, herrscht bei den Fans für Thunderbolts ein ähnliches Gefühl. Denn in Thunderbolts treffen unter anderem die Schurken und Antihelden aus Ant-Man and the Wasp, Black Widow und dem noch nicht erschienenen neuen Captain America-Film aufeinander.
In Thunderbolts werden unter anderem David Harbour, Florence Pugh, Wyatt Russell und Julia Louis-Dreyfus als dieselben Figuren aus den vorherigen Filmen und Serien zu sehen sein. Der Starttermin für diesen Film war für den 26. Juli 2024 vorgesehen. Es ist unwahrscheinlich, dass dieser Termin eingehalten werden kann, zumal ein Ende des Streiks nicht in Sicht ist.
Selbst der kommende Blade-Film mit Mahershala Ali in der Hauptrolle, der im MCU unmittelbar nach Thunderbolts veröffentlicht werden soll, hat sich aufgrund des Streiks bereits verzögert. Für die Marvel Studios ist der Schaden des Streiks also bereits spürbar.
