Keine akrobatischen Kunststücke oder endlose Ausdauer für einen der Protagonisten der The Last of Us TV-Serie. Schließlich wird Joel in der HBO-Show ein alter Mann sein.Die Spiele werden immer realistischer, aber inzwischen berücksichtigen viele Entwickler auch den Spielspaß der Spieler. Schließlich spielen wir Spiele ja gerade, um der realen Welt für eine Weile zu entfliehen. Sie wollen also nicht ständig durch zu realistische Dinge behindert werden.
Das gilt aber nicht für die Welt des Fernsehens. Schließlich wollen die Macher mit der The Last of Us TV-Serie auf HBO eine realistische Version der Charaktere darstellen. Und das bedeutet vor allem, dass Joel nicht alles tun kann, was er in den Spielen tun kann. Dies erklären die Autoren Neil Druckmann und Craig Mazin im Gespräch mit dem New Yorker.
„Wir haben uns darüber unterhalten, wie sehr das Leben Joel körperlich belastet hat. Er ist durch eine Schussverletzung auf einer Seite schwerhörig und seine Knie schmerzen jedes Mal, wenn er aufsteht. Jemand wie Tom Cruise kann alles tun, aber ich denke, es ist besser, wenn jemand mittleren Alters tatsächlich wie jemand mittleren Alters handelt.“
Der Einfluss von TV-Serien auf Spiele
Während der Produktion der Fernsehserie hat Neil Druckmann viel über das Handwerk gelernt, und er plant, dies auf das neue Spiel von Naughty Dog anzuwenden. In der Tat arbeitet das Studio an einem Projekt, das noch nicht enthüllt wurde, aber der Co-CEO hat bereits erklärt, dass die Entwicklung anders sein wird als üblich.
Das Spiel wird nämlich eher wie eine Fernsehserie aufgebaut sein. Um dies zu erreichen, werden auch viel mehr Autoren als sonst mitarbeiten. Während Druckmann normalerweise ein Spiel selbst zusammen mit jemand anderem schreibt, wird es jetzt einen „kompletten Raum voller Autoren“ geben.