Die neuen iPads, die letzte Woche vorgestellt wurden, waren bemerkenswert teuer. Selbst das so genannte Einsteigermodell ist deutlich teurer geworden. Glaubt man Mark Gurman von Bloomberg, so war es nicht immer die Absicht von Apple, sich so teuer zu vermarkten. Wenn du das neue iPad haben willst, musst du mindestens 589 $ ausgeben.
Mit dem Magic Keyboard Folio, das für viele ein unverzichtbares Accessoire für das iPad ist, ist man schon fast bei tausend Euro. Für ein so genanntes Einsteigermodell ist das immer noch ein stolzer Preis. Berichten zufolge erwog Apple jedoch tatsächlich, ein billiges iPad mit einem Kunststoffgehäuse auf den Markt zu bringen. Dazu gab es eine Tastatur, die ebenfalls aus Kunststoff bestand, für insgesamt 500 Euro.
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Berichten zufolge hat Apple diese Idee aufgegeben, obwohl nicht klar ist, warum. Mark Gurman weist in seinem wöchentlichen Newsletter für Bloomberg darauf hin, dass Apple damit wahrscheinlich mit Chromebooks konkurrieren wollte. Diese preiswerten Laptops sind im Bildungsbereich sehr beliebt. Ein billiges Plastik-iPad hätte den Preisunterschied zu Chromebooks möglicherweise so weit verringern können, dass das iPad bei Schülern wieder beliebt geworden wäre.
Viele teure Produkte von Apple
Interessanterweise hat Apple in diesem Jahr bei all seinen Produktlinien auf billige Optionen verzichtet. Die iPhone 14-Reihe beispielsweise war ebenfalls auffallend teuer, wobei das günstigste Modell bereits über 1.000 Euro kostete. Dabei ist das Standard iPhone 14 kaum interessant, wenn man ein iPhone 13 hat.
