Square Enix Montreal ist noch nicht lange im Besitz der Embracer-Gruppe. Der neue Eigentümer hat erst jetzt beschlossen, den Entwickler hinter mehreren Tomb Raider- und Hitman-Spielen zu schließen. Franchises wie Hitman und Tomb Raider sind sehr bekannte Serien, die auch vielen Nicht-Gamern bekannt sind. Lara Croft zum Beispiel ist seit Jahren das Aushängeschild für Frauen in Spielen.
Doch im Mai beschloss Square Enix, diese Franchises, zusammen mit Deus Ex und Thief, zu verkaufen. Darüber hinaus sind auch die Studios Crystal Dynamics, Eidos Montreal und Square Enix Montreal an dem Deal beteiligt. Und das bei einer Übernahme von nur 300 Millionen Dollar. Die Embracer Group, der neue Eigentümer der Franchises und Studios, hatte eindeutig keinen Bedarf an all diesen Entwicklern.
Bloomberg berichtet nämlich, dass Square Enix Montreal geschlossen wird. Die Embracer Group bestätigte dies wenig später offiziell gegenüber dem Medium. Der Abschluss ist bemerkenswert. Nicht nur, weil der Entwickler erst seit ein paar Monaten zur Embracer Group gehört, sondern auch, weil das Studio vor kurzem seinen Namen geändert hat. In der Tat heißt Square Enix Montreal seit dem 10. Oktober offiziell Onoma und hat ein Rebranding erfahren.
Handyspiele von Hitman und Tomb Raider
Die Schließung des Studios wird nach Angaben der Embracer Group die Arbeitsplätze von 200 Mitarbeitern „beeinträchtigen“. Es ist nicht klar, ob alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden oder ob sie in der Lage sein werden, an anderer Stelle innerhalb des Unternehmens zu arbeiten.
Onoma entwickelte hauptsächlich Spiele für mobile Plattformen. In der Vergangenheit war das Studio bereits für Titel wie Hitman Go, Lara Croft Go, Tomb Raider Reloaded und Deus Ex Go verantwortlich. Der Entwickler arbeitete auch an einem Avatar-Spiel.
