Redfall sollte einen Offline-Modus und andere umfangreiche Upgrades erhalten, bevor das Studio geschlossen wurde

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Zum Zeitpunkt der plötzlichen Schließung von Arkane Austin durch Xbox arbeitete das Studio Berichten zufolge an einem umfangreichen Redfall-Update, das im Mai dieses Jahres hätte veröffentlicht werden sollen.

Das fragliche Update enthielt Berichten zufolge neue Inhalte für den Heldenpass sowie das heiß ersehnte Feature des Offline-Modus. Dies geht aus einem heutigen Bericht von IGN hervor, in dem behauptet wird, dass Arkane Austin bis zur Schließung des Studios gestern, am 7. Mai, aktiv an Redfall als Teil der Roadmap für die Post-Launch-Inhalte des Spiels gearbeitet hat.

Redfall Entwickler von Schließung überrascht

Das deutet darauf hin, dass Arkane Austin nichts von der Entscheidung Microsofts wusste, das Studio zusammen mit drei anderen – Tango Gameworks, Alpha Dog Studios und Roundhouse Studios – zu schließen, bis Microsofts interne Ankündigung eintraf. Laut IGNs Bericht vom 7. Mai hätte der nun gestrichene Hero Pass Content für Redfall zwei neue Helden für den Vampir-Koop-Shooter enthalten und sollte an Halloween erscheinen. Das wäre die eineinhalbjährige Frist für Erweiterungen gewesen, nachdem der Start im Mai 2023 unglaublich holprig war.

Der Always-Online-Aspekt von Redfall war von Anfang an ein großer Kritikpunkt. In einem Interview mit Eurogamer im März dieses Jahres erklärte Redfall Game Director Harvey Smith den Fans, dass das Studio an der Implementierung eines Offline-Modus für den problembehafteten Vampir-Shooter arbeitet. Auch wenn das ein positiver Faktor gewesen wäre, viele Spieler waren eh nichtmehr übrig und die Rettung wäre zu spät gekommen. Also das Spiel hatte einen Monat nach Release gerade mal 130 durchschnittliche gleichzeitige Spieler, mit einem All-Time-Peak von 1300 Spielern hätte man das Studio auch direkt nach Release schließen können.

Offline-Modus war wohl kurz vor Release

„Wir hören zu. Und wir haben bereits mit der Arbeit begonnen, um dieses Problem in Zukunft zu lösen“, erklärte Smith damals. „Wir müssen einige Dinge tun, wie z.B. eure Spielstände verschlüsseln und einen Haufen Arbeit an der Benutzeroberfläche leisten, um das zu unterstützen. Wir schauen uns also um – ich darf nichts versprechen – aber wir schauen uns um und arbeiten aktiv daran, das in Zukunft zu beheben.“

Es ist eine Schande, dass das Update nicht zustande gekommen ist. Obwohl der Entwickler in einem Tweet auf X (ehemals Twitter) versprochen hat, dass die Redfall-Server weiterlaufen werden, „damit die Spieler sie genießen können“, ist nicht abzusehen, wie lange das tatsächlich der Fall sein wird. Ein funktionierender Offline-Modus hätte der Sache der Videospielerhaltung in der derzeit von Live-Services dominierten AAA-Industrie sicherlich gut getan. Es wäre auch einfach cool, wenn nicht jeder verdammte mini-Nischentitel ein Live-Service Konzept mit Microtransactions bis zum abwinken hätte, sondern einfach so released wird wie es auch Sinn für die Größe des Spiels macht. Es hat schon einen Grund, warum Games wie Baldur's Gate 3 so krass gut ankommen.

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