Das Update für Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone startete offiziell am 20. August 2026. Zuvor veröffentlichte Raven Software am 19. August die kompletten Patch Notes. Season 05 Reloaded bringt gleich mehrere spürbare Änderungen mit sich.
Besonders die Anpassung der Unterwasser-Mechanik sorgt aktuell für viele Diskussionen in der Community. Gleichzeitig endet mit Rex Infernus die komplette Zombies-Story von Black Ops 7.
Was steckt hinter dem Update?
Die Entwickler haben nicht nur an der Wasser-Mechanik gefeilt, sondern auch mehrere Waffen überarbeitet. Zusätzlich kehrt ein beliebter Spielmodus zurück und ein neuer Event Pass bringt frische Belohnungen. Wir fassen euch alle wichtigen Punkte zusammen, damit ihr sofort wisst, was sich geändert hat.
Nach welchen Kriterien haben wir die Inhalte sortiert?
Wir haben uns auf folgende Bereiche konzentriert:
- Mechanik-Änderungen, die das Gameplay direkt beeinflussen
- Waffen-Balancing mit konkreten Zahlen und Werten
- Content-Updates wie neue Maps, Modi und Belohnungen
Jeder Abschnitt liefert euch handfeste Fakten sowie eine Einschätzung, wie sich die Änderungen auf euer Spielerlebnis auswirken. Los geht es mit dem größten Aufreger dieses Updates.
Der Unterwasser-Nerf sorgt für neue Taktiken
Die maximale Zeit unter Wasser wurde global um 25 Prozent reduziert. Früher konnten Spieler nahezu endlos abtauchen, um Gegnern zu entkommen. Diese Zeiten sind nun deutlich enger begrenzt.
Zusätzlich führte Raven Software eine Verzögerung von 1,5 Sekunden ein, bevor die Atemluft nach dem Auftauchen wieder regeneriert. Dadurch wird das sogenannte Dauerabtauchen praktisch unmöglich gemacht. Spieler müssen jetzt viel genauer planen, wann sie an die Oberfläche zurückkehren.
Seit dem 20. August berichten viele Spieler von einer völlig neuen Dynamik auf wasserreichen Karten wie Urzikstan. Fluchtmanöver durch Flüsse oder Seen sind deutlich riskanter geworden. Wer zu lange unter Wasser bleibt, riskiert eine schutzlose Rückkehr an die Oberfläche. Genau in diesem Moment lauern gegnerische Teams besonders gerne. Die Änderung zwingt Spieler dazu, ihre Rotation strategischer zu gestalten.
Übersicht der Mechanik-Anpassungen
Die folgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten Werte im direkten Vergleich.
| Feature | Alter Wert | Neuer Wert | Änderung |
| Unterwasser-Atemdauer | 100 % | 75 % | minus 25 % Kapazität |
| Regenerations-Verzögerung | 0 Sekunden | 1,5 Sekunden | neu eingeführt |
| Occlusion-System | nur Core 6v6 | global auf allen Karten | systemweite Anwendung |
Neben der Wasser-Mechanik wurde außerdem das Occlusion-System ausgeweitet. Dieses System sorgt für eine realistischere Klangkulisse. Ursprünglich war es nur für 6v6-Karten gedacht. Mittlerweile funktioniert es auf sämtlichen Warzone-Karten. Dadurch könnt ihr Schritte und Schüsse besser räumlich einordnen. Das verbessert vor allem die taktische Wahrnehmung in engen Gebäuden.
Waffen-Balancing bringt spürbare Veränderungen
Neben der Wasser-Mechanik hat Raven Software auch kräftig an mehreren Waffen geschraubt. Besonders die EGRT-17 profitiert stark von den Anpassungen. Ihre Schadensreichweite wurde deutlich auf bis zu 42 Meter erhöht.
Vorher lag dieser Wert bei nur 38 Metern. Dadurch bleibt der Time-to-Kill-Wert über eine größere Distanz konstanter. Viele Profis haben ihre Loadouts bereits entsprechend angepasst.
Auch die MK35 ISR erhielt einen wichtigen Buff. Ihre Geschossgeschwindigkeit wurde auf einen Basiswert von 920 Metern pro Sekunde angehoben. Dadurch trifft die Waffe Ziele auf Distanz zuverlässiger.
Zusätzlich wurden die MPC-25 und die AN-94 leicht verstärkt. Beide Waffen erhalten dadurch mehr Grundschaden. Insgesamt verschiebt sich die Meta damit spürbar in Richtung ausgewogener Mittel- und Fernkampfwaffen.
Die wichtigsten Waffenwerte im Überblick
Hier findet ihr die konkreten Zahlen zu den überarbeiteten Waffen nach dem Update.
| Waffe | Parameter | Wert nach Patch |
| MPC-25 | Maximaler Schaden | 42 (vorher 40) |
| MPC-25 | Magazingröße | 50 Schuss |
| EGRT-17 | Schadensreichweite | 0 bis 42 Meter |
| MK35 ISR | Geschossgeschwindigkeit | 920 m/s |
| AN-94 | Mindestschaden | 32 (vorher 30) |
Ebenfalls interessant sind die Änderungen an bestimmten Aufsätzen. Der Benthic Barrel bietet nun einen kombinierten Vorteil von 25 Prozent auf Gunkick- und Viewkick-Kontrolle. Die Buffer Spring erhöht zusätzlich die Rückstoßkontrolle um 15 Prozent. Beide Aufsätze lohnen sich damit besonders für Spieler, die auf Präzision setzen. Wer stabile Waffen bevorzugt, sollte diese Optionen unbedingt ausprobieren.
Rex Infernus beendet die Zombies-Geschichte
Neben den Balance-Änderungen liefert Season 05 Reloaded auch inhaltlich einen echten Höhepunkt. Die neue Zombies-Karte Rex Infernus stellt den finalen narrativen Abschluss der Black-Ops-7-Storyline dar. Am 13. August 2026 bestätigte Activision offiziell, dass es sich um die letzte große Zombies-Karte für diesen Titel handelt. Danach erfolgt der Übergang zum kommenden Nachfolger Modern Warfare 4.
Rex Infernus spielt in einer düsteren Höllen-Umgebung und bietet gleich mehrere neue Inhalte. Dazu zählt der frische Perk „Widow's Wine“ sowie vier eigenständige Wunderwaffen. Nach dem Release am 20. August benötigte die Community mehrere Tage, um das komplette Easter Egg zu lösen. Fachpublikationen bezeichnen diesen Abschluss als einen der forderndsten in der gesamten Zombies-Geschichte. Grund dafür sind die komplexen Bossmechaniken sowie die aufwendige Umgebung.
Bereits im Juni erschien mit Kowakujo eine weitere gefeierte Zombies-Karte im Rahmen von Season 04 Reloaded. Diese Karte überzeugte vor allem durch ihr Leveldesign und ihre Atmosphäre. Rex Infernus baut nun auf diesem hohen Niveau auf und setzt einen würdigen Schlusspunkt. Wer die komplette Story erleben möchte, sollte sich definitiv Zeit für diese Karte nehmen.
Neue Inhalte und Rückkehr beliebter Modi
Neben den großen Änderungen bringt das Update auch kleinere, aber feine Ergänzungen mit sich. Der Modus „Black Ops Royale“ kehrt im Zuge des Mid-Season-Updates zurück in die Playlist.
Fans dieses Modus können sich also wieder direkt ins Geschehen stürzen. Zusätzlich wurde der neue Last Call Event Pass implementiert. Über diesen Pfad lassen sich exklusive Belohnungen freischalten.
Zu den Highlights des Event Pass gehören unter anderem folgende Inhalte:
- Die Mace-Nahkampfwaffe als neue Option im Loadout
- Der Operator-Skin „Soph Zaveri“ für individuelle Anpassung
- Weitere kosmetische Belohnungen entlang des Fortschritts
Der Last Call Event bildet dabei den zeremoniellen Rahmen für das Ende der aktuellen Black-Ops-7-Ära. Passend dazu blicken viele Spieler bereits gespannt auf Season 6. Erste Informationen deuten darauf hin, dass diese Season die endgültige Abschiedssaison vor dem nächsten großen Titel darstellt. Somit bleibt der Fokus klar auf einem würdigen Ausklang statt auf einer kompletten Neuerfindung.
Warum sich das Update für Spieler lohnt
Season 05 Reloaded verändert gleich mehrere zentrale Bereiche von Warzone und Black Ops 7. Die Unterwasser-Anpassung zwingt Spieler zu cleverer Taktik statt zu reinem Dauerabtauchen. Gleichzeitig sorgen die Waffenänderungen für spürbar mehr Balance im Mittel- und Fernkampf. Besonders die EGRT-17 mit ihrer erhöhten Reichweite von 42 Metern setzt aktuell neue Maßstäbe in vielen Lobbys.
Inhaltlich liefert Rex Infernus einen emotionalen und fordernden Abschluss der kompletten Zombies-Saga. Wer die Story von Anfang an verfolgt hat, sollte sich diese Karte auf keinen Fall entgehen lassen. Zusammen mit der Rückkehr von Black Ops Royale und dem neuen Event Pass bietet dieses Update spürbar mehr Inhalt als reine Zahlenkosmetik. Wer aktuell noch keine Runde gespielt hat, verpasst damit gleich mehrere handfeste Neuerungen auf einmal.