Umstrittene Partei kauft Nintendo-Aktien

Umstrittene Partei kauft Nintendo-Aktien TItel

Die Glücksspielbranche ist recht lukrativ, so dass es regelmäßig vorkommt, dass branchenfremde Parteien in Glücksspielunternehmen investieren. Jetzt wurde zum Beispiel eine schöne Investition in Nintendo getätigt. Saudi-Arabien hat eine ganze Reihe von Aktien gekauft.

Saudi-Arabien hat über den Public Investment Fund (PIF) Anteile an Nintendo erworben. Es handelt sich um 5,01 Prozent der Aktien. Nach Angaben von Bloomberg ist das Land damit der fünftgrößte Anteilseigner von Nintendo. Der PIF hat Kronprinz Mohammed Bin Salman als Vorsitzenden.

In den letzten Jahren hat er häufig über den PIF und andere Parteien Anteile an Spieleunternehmen erworben. Im Jahr 2020 kaufte der PIF beispielsweise Aktien von Activision Blizzard, EA und Take-Two im Wert von Milliarden. Ziel all dieser Investitionen ist es, Saudi-Arabien unabhängiger von den Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu machen. Die Investitionen stehen jedoch häufig zur Diskussion. Das Land ist nicht für seinen sorgfältigen Umgang mit den Menschenrechten bekannt.

Hat die Investition von Saudi-Arabien Konsequenzen für Nintendo?

Es ist nicht bekannt, ob Saudi-Arabien einen großen Einfluss auf Nintendo oder andere Unternehmen, in die es investiert hat, ausüben will. Laut dem Analysten Hideki Yasuda will das Land vor allem von den japanischen Giganten lernen, um seine eigene Inhaltsindustrie auszubauen. Nintendo hat von der Investition durch die Nachrichten erfahren und macht keine Angaben zu einzelnen Aktionären.

Es bleibt abzuwarten, ob Saudi-Arabien unmittelbar von dieser Investition profitieren wird. Obwohl Nintendo im vergangenen Jahr gewachsen ist, rechnet das Unternehmen für 2022 mit geringeren Ergebnissen. Große Verluste sind nicht zu erwarten, aber ein deutlicher Wertzuwachs der Aktien ist keine Garantie.

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