The Relic: First Guardian – Neues ActionRPG ab sofort erhältlich

Project Cloud Games brachte am 31. Juli 2026 endlich The Relic: First Guardian auf den Markt. Das Spiel erschien zunächst für den PC über die bekannte Plattform Steam sowie für die PlayStation 5.

Viele Fans von fordernden ActionRollenspielen warteten sehnsüchtig auf diesen Moment. Leider verlief der Start alles andere als reibungslos. Dennoch steckt in dem Titel durchaus interessantes Potenzial, das einen genaueren Blick verdient.

Was erwartet dich in The Relic: First Guardian?

The Relic: First Guardian spielt in der apokalyptischen Welt Arsiltus. Diese Welt verwandelte sich durch die Zerstörung eines mächtigen Relikts in eine trostlose Einöde. Du übernimmst dabei die Rolle des letzten Wächters dieser Welt. Deine Aufgabe besteht darin, verlorene Erinnerungsstücke in Form von Relikten zu sammeln. Außerdem triffst du auf tragische Charaktere und gefährliche Kreaturen. Das gesamte Design der Monster orientiert sich stark an koreanischer Mythologie.

Zudem bietet die Spielwelt eine halboffene Struktur zur freien Erkundung. Du kannst verschiedene Gebiete erkunden und gut versteckte Geheimnisse aufspüren. Allerdings kritisieren viele Spieler die sehr ähnlichen Umgebungen. Nebel und flache Texturen trüben dabei oft den ersten Eindruck erheblich. Trotzdem bleibt das Sammeln der verlorenen Geschichten ein zentraler Spielinhalt.

Pro und Contra auf einen Blick

Bevor du tiefer in die Details einsteigst, lohnt sich ein kurzer Überblick. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Stärken und Schwächen des Spiels.

Stärken

  • Über 70 sammelbare Relikte mit einzigartigen Effekten
  • Forderndes Partierungssystem für taktische Kämpfe
  • Drei verschiedene Waffenstile mit eigenen Fähigkeitsbäumen

Schwächen

  • Massive Einbrüche der Bildrate auf der PlayStation 5
  • Veraltete Grafik mit matschigen Texturen
  • Schwere Fehler beim finalen Bosskampf

Das Kampfsystem im Detail

Im Mittelpunkt von The Relic: First Guardian steht ein sehr forderndes Kampfsystem. Du musst gegnerische Angriffe präzise parieren, um voranzukommen. Nur durch präzises Parieren füllst du die unsichtbare Haltungsleiste der Feinde. Sobald diese Leiste voll ist, teilst du massiven Schaden aus. Dieses System erinnert viele Spieler an ähnliche fordernde Titel des Genres.

Darüber hinaus stehen dir drei unterschiedliche Waffenstile zur Auswahl. Jeder Stil besitzt einen eigenen Fähigkeitsbaum für individuelle Anpassungen. Du kannst deinen Spielstil außerdem jederzeit gegen eine geringe Gebühr wechseln. Dennoch fühlen sich die Bewegungsanimationen für manche Spieler etwas steif an. Erste Tests zeigen zudem, dass die Kämpfe gegen Bosse teils unvorhersehbar schwierig ausfallen.

Waffentyp Besonderheit Spielstil
Zweihandschwert Hoher Schaden pro Treffer Langsam und wuchtig
Schwert und Schild Starke Verteidigung Taktisch und sicher
Magischer Kampfstab Fernkampfzauber möglich Distanziert und agil

Die Macht der Relikte und das Aufbausystem

Ein besonderes Merkmal des Spiels sind die namensgebenden Relikte. Insgesamt gibt es über 70 verschiedene Exemplare zu finden. Jedes Reliktstück verleiht dir einen einzigartigen passiven Effekt. Diese Effekte verändern das Verhalten deiner Fähigkeiten grundlegend. Beispielsweise kannst du dein Tempo im Kampf deutlich erhöhen. Außerdem verstärkst du deine Heilfähigkeiten durch bestimmte Kombinationen.

Zusätzlich sammelst du durch das Besiegen von Feinden wertvolle Erfahrungspunkte. Diese investierst du anschließend direkt in deine Charakterwerte. Folglich wird dein Wächter mit der Zeit immer stärker und vielseitiger. Schließlich ermöglicht das Reliktesystem eine hohe Wiederspielbarkeit des Titels. Du probierst verschiedene Kombinationen aus und erschaffst deinen idealen Kämpfer.

Technische Probleme und Kritik der Spielergemeinschaft

Leider verlief der Start von The Relic: First Guardian nicht ohne ernste Schwierigkeiten. Viele Käufer berichten von massiven technischen Mängeln auf der PlayStation 5. Die Bildrate bricht in hektischen Spielsituationen oft stark ein. Außerdem gibt es Berichte über einen sogenannten Speicherleckfehler. Dieser Fehler sorgt dafür, dass das Spiel nach längerer Spieldauer immer langsamer wird.

Bewertungsportale häufen inzwischen negative Nutzerbewertungen zum Spiel. Viele Spieler bezeichnen den aktuellen Zustand des Titels als unfertig. Ebenfalls fehlen wichtige Komfortfunktionen wie Markierungen auf der Weltkarte. Dadurch verlieren viele Spieler schnell die Orientierung in der Welt Arsiltus. Zusätzlich funktioniert beim finalen Bosskampf manchmal die Steuerung nicht mehr korrekt.

Problembereich Beschreibung Aktueller Status
Performance Starke Bildrateneinbrüche auf PS5 Bisher ungepatcht
Grafik Veraltete Texturen und dichter Nebel Von Spielern kritisiert
Fehler im Spiel Fehlerhafte Bosskämpfe und Steuerungsprobleme Entwicklern bekannt

Trotz dieser Mängel versprach Project Cloud Games kurz vor dem Release eine gute Optimierung für Konsolen. Erste Spieler zweifeln dieses Versprechen jedoch stark an. Branchenseiten berichten außerdem, dass die Grafik teils an deutlich ältere Konsolengenerationen erinnert. Dennoch äußern sich viele Spieler positiv über die Grundidee des Spiels. Das Potenzial ist also durchaus vorhanden, auch wenn der Start holprig verlief.

Bekannte Mängel laut Spielergemeinschaft

Die Spielergemeinschaft hat in kurzer Zeit zahlreiche Probleme gemeldet. Dabei fallen drei Punkte besonders häufig auf:

  1. Fehlende Ortsbeschreibungen und Markierungen auf der Weltkarte
  2. Repetitive Soundeffekte und eine schwache Sprachausgabe
  3. Instabile Bildwiederholrate bei vielen gleichzeitigen Effekten

Verfügbarkeit und geplante Versionen

Aktuell kannst du The Relic: First Guardian auf dem PC und der PlayStation 5 spielen. Die digitale Version kostet dabei rund 50 Euro. Darüber hinaus planen die Entwickler weitere Versionen für andere Plattformen. Die Fassungen für Xbox Series X und Nintendo Switch 2 sollen noch im Laufe dieses Sommers erscheinen. Ein genaues Veröffentlichungsdatum für diese Versionen steht bislang jedoch noch nicht fest.

Zusätzlich wird am 4. September 2026 eine physische Sammlerversion für die PlayStation 5 erscheinen. Diese trägt den Titel „The Forgotten Stories Edition“ und enthält neben dem Hauptspiel auch exklusive Zusatzinhalte. Viele Fans hoffen bis dahin auf umfangreiche Patches. Diese Aktualisierungen sollen die gravierendsten Fehler endlich beheben. Möglicherweise verbessert sich der Gesamtzustand des Spiels bis dahin deutlich.

Ein holpriger Start mit echtem Potenzial

The Relic: First Guardian ist seit dem 31. Juli 2026 für PC und PlayStation 5 erhältlich. Das Spiel bringt interessante Ideen mit, darunter das Reliktesystem und das fordernde Partiersystem. Leider trüben massive technische Probleme den Gesamteindruck erheblich. Bildrateneinbrüche, veraltete Grafik und schwerwiegende Fehler bei Bosskämpfen ärgern viele Spieler. Erste Tests zeichnen ein gemischtes Bild des Titels.

Wer gerne fordernde ActionRollenspiele mit tiefer Anpassung mag, findet hier trotzdem einen interessanten Ansatz. Dennoch solltest du derzeit mit dem Kauf möglicherweise noch etwas abwarten. Zukünftige Updates könnten den Titel merklich verbessern. Project Cloud Games steht klar in der Pflicht, die versprochene Optimierung rasch nachzuliefern. Ob The Relic: First Guardian sein volles Potenzial entfaltet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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