Das Vereinigte Königreich hat Abonnements untersucht, die sich automatisch verlängern. Deshalb haben Sony und Nintendo jetzt ihr Abonnementmodell geändert. Heutzutage gibt es so viele Abonnementdienste, dass viele Menschen zumindest schon einmal ein Abonnement für einen Dienst hatten, den sie nicht mehr nutzen. Die Unternehmen wollen daher oft die Abonnements so leise wie möglich laufen lassen.
Auch die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (Competition and Markets Authority, CMA) ist darauf aufmerksam geworden und hat deshalb eine Untersuchung über die automatische Verlängerung von Abonnements in der Spielebranche durchgeführt. Als Ergebnis der Untersuchung haben Sony und Nintendo beschlossen, ihre Abonnementmodelle zu ändern.
Was werden Sony und Nintendo als nächstes tun?
Um sicherzustellen, dass die Abonnenten nicht unwissentlich jeden Monat Geld für ein Abonnement ausgeben, wird Sony nun einige PS Plus-Kunden kontaktieren. Wenn ein Nutzer den Dienst lange Zeit nicht genutzt hat, aber trotzdem jeden Monat Geld bezahlt, wird der Herausgeber ihn darauf hinweisen. Wenn die Nutzer ihr Abonnement dann nicht selbst kündigen und den Dienst auch nicht nutzen, wird Sony die Zahlungen nicht mehr akzeptieren.
#Sony and Nintendo will update subscription auto-renewal practices following an investigation by UK authority https://t.co/2WAnINyAFx pic.twitter.com/ir02JzuNc9
— PlayStation LifeStyle (@PSLifeStyle) April 13, 2022
Nintendo verfolgt einen anderen Ansatz, um die Zahl der unbemerkten Zahlungen durch die Kunden zu verringern. So war zum Beispiel die automatische Verlängerung meist die Standardoption, wenn man ein Nintendo Switch Online-Abonnement abschloss. Von nun an müssen die Kunden diese Option nur noch selbst aktivieren.
Microsoft hat den Abschluss der Untersuchung nicht abgewartet. Das amerikanische Unternehmen änderte sofort seine Bedingungen, als die CMA ankündigte, dass sie die automatische Verlängerung von Abonnements untersuchen wolle.