Letzten Monat brachte Sony ein Remake von The Last of Us heraus, was viele Fans überraschte. Das Spiel war noch nicht besonders alt und brauchte nach Meinung vieler kein Remake. Aber es stellte sich heraus, dass Sony damals der Meinung war, dass das Originalspiel durch die damalige Technologie behindert wurde.
The Last of Us Part 1 hat eine Menge Kontroversen ausgelöst. Viele Leute hielten dieses Remake zunächst für unnötig und dann auch für zu teuer für die wenigen Änderungen gegenüber dem Originalspiel. Doch laut Hermen Hulst, dem Leiter der PlayStation Studios, war das Remake tatsächlich notwendig, um die Vision des Spiels zu verwirklichen.
Im Gespräch mit Axios verrät Hulst, dass The Last of Us im Jahr 2013 „seiner Zeit ein wenig voraus war, was die kreative Vision und die Grenzen der damaligen Technologie angeht“. Daran hat auch das Remaster von 2014 nichts geändert. Aus diesem Grund wollte Sony eine endgültige Version des Spiels in Form von The Last of Us Part 1.
Natürlich ist es auch praktisch, dass The Last of Us Part 1 gerade vor der HBO-Fernsehserie zum Spiel herauskam. Hulst zufolge ist dieser Zeitpunkt jedoch nicht der einzige oder sogar der Hauptgrund für die Neuauflage. Dass die Veröffentlichung des Remakes ungefähr mit dem Erscheinen der Serie zusammenfällt, ist eine glückliche Fügung, die er als „den heiligen Gral“ bezeichnet.
Ist auch ein PS5-Remake von Horizon Zero Dawn in Arbeit?
Außerdem gibt es derzeit Gerüchte, dass Sony an einem Remake von Horizon Zero Dawn arbeitet, einem Spiel, das noch jünger ist als The Last of Us. Viele Fans stehen dem Remake daher ebenso skeptisch gegenüber wie The Last of Us Part 1. Berichten zufolge wird die PS5-Version von Zero Dawn viele Verbesserungen enthalten, die aus Horizon Forbidden West übernommen wurden.
