Sims 4 DLC kommt nicht nach Russland

Sims 4 DLC kommt nicht nach Russland Titel

Ein schwerer Rückschlag für den Publisher EA, der unter anderem für die FIFA-Reihe und The Sims 4 bekannt ist. Das Unternehmen wollte damit ein Zeichen gegen die strengen russischen LGBTQ+-Gesetze setzen, hat damit aber nur noch mehr Unzufriedenheit unter den russischen Sims-Spielern ausgelöst. Was ist passiert? Wir werden es Ihnen von Anfang an erklären…

Alles beginnt mit dem neuen Spielpaket, das nächste Woche veröffentlicht wird: My Wedding. Im Trailer des Spiels wurde ein weibliches Paar gezeigt, das heiratet und gemeinsam alt wird. Sehr rührend und natürlich total wach. Da Russland solche „Gedanken“ nicht wirklich will, hat EA beschlossen, das Spiel, in dem alle Arten von Liebe gefeiert werden, nicht in Russland zu veröffentlichen. Das Paket darf in dem Land veröffentlicht werden, muss aber eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten. Indem EA das Paket nicht zu Putin und seinen Bürgern brachte, wollte er eine klare Aussage machen.

Die LGBTQ+ Sims-Spieler aus Russland sind jedoch anderer Meinung. Sie glauben, dass sie nun ebenfalls bestraft und ausgeschlossen werden, während auch sie so sehr gegen das russische Regime kämpfen, dass sie nicht sie selbst sein können. Darüber hinaus besteht die Befürchtung, dass die Anhänger des russischen Anti-LGBTQ+-Regimes, die auch gerne Sims spielen, ihre Wut auf die LGBTQ+-Gemeinschaft projizieren.

Das Thema war sehr aktuell. So hoch, dass EA während eines Livestreams des neuen Spiels die Kommentare abschaltete, weil die Leute ständig „#WeddingsForRussia“ posteten. Wir sind sicher, dass diese Ausgabe ein Ende haben wird…

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