Sherlock Holmes kann endlich wieder unbeschwert lachen

Sherlock Holmes kann endlich wieder unbeschwert lachen Titel

Sherlock Holmes ist eine der kultigsten Figuren, die je geschaffen wurden, und fast jeder kennt sie. Der Detektiv ist auch für sein stoisches Verhalten bekannt, aber er kann endlich unbeschwert lachen.

Der kreative Kopf hinter Sherlock Holmes ist der Arzt und Autor Sir Arthur Conan Doyle. Doyles brillanter Detektiv erschien schließlich in vier Büchern und nicht weniger als 58 Kurzgeschichten, in denen es ihm gelang, die kompliziertesten Fälle zu lösen. Oft mit fast keiner Emotion auf seinem Gesicht.

Als Doyle 1930 starb, gingen die geistigen Rechte auf seine Erben über. Dieses Recht gilt jedoch nicht ewig. Während Winnie the Pooh am 1. Januar 2022 zum Gemeingut wurde, ist seit diesem Jahr auch Sherlock Holmes gemeinfrei. Damit kann der weltberühmte Detektiv endlich auch einmal unbesorgt Gefühle zeigen.

Seit dem 1. Januar sind alle Sherlock-Holmes-Geschichten gemeinfrei. Einige Geschichten konnten vorher frei verwendet werden, aber nicht alle. Dies ist ein eklatantes Problem für einen großen Film.

Sherlock Holmes und der Fall des Lächelns

Als Netflix im Jahr 2020 eine Verfilmung von The Enola Holmes Mysteries herausbrachte, verklagte The Doyle Estate Netflix und eine Reihe anderer beteiligter Unternehmen. In der Tat zeigt Sherlock Holmes (gespielt von Henry Cavill) im Film einige besondere emotionale Züge, die er nach Angaben der Erben erst in späteren Geschichten zeigt. Geschichten, die noch nicht in der Öffentlichkeit bekannt waren.

Netflix argumentierte, dass menschliche Emotionen nicht urheberrechtlich geschützt werden können. Der Fall endete schließlich mit einem Vergleich, aber jetzt muss sich der Streaming-Dienst keine Sorgen mehr um Enola Holmes 2 machen.

 

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