Saros Update 01.004.003: Patch Notes, Bugfixes & alle Änderungen

Housemarque hat am 19. Mai 2026 das Update 01.004.003 für Saros veröffentlicht. Der Patch behebt mehrere spielkritische Bugs, die den Fortschritt blockieren konnten, und verbessert das Zusammenspiel von Waffen-Traits und Artefakten. Es ist bereits der vierte Patch seit dem Launch am 30. April – ein klares Signal, dass das finnische Studio seinen PS5-exklusiven Roguelite-Shooter konsequent weiterentwickelt.

Saros Update 01.004.003: Alle Patch Notes im Überblick

Der Schwerpunkt von Patch 01.004.003 liegt auf der Beseitigung von Progression-Blockern und fehlerhaften Gameplay-Mechaniken. Hier sind die vollständigen Patch Notes, aufgeteilt nach Kategorien.

Gameplay & Balance

Änderung Details
Gun Control Waffen-Trait Funktioniert nun korrekt auf dem Onslaught-Gewehr
Growth Incapacitor Arbeitet nach einem Neustart des Spiels wieder ordnungsgemäß
Second Chance Cinematic Bestimmte Artefakte und Waffen-Traits führen nicht mehr zum Tod des Spielers während der Zwischensequenz

Welt & Level-Design

Änderung Details
Sonnenkäfig (Kathedrale) Spieler können nicht mehr außerhalb des Solar Cage im Atrium der Kathedrale feststecken
Tresor-Tor (Ancient Depths) Das Vault-Tor in den Ancient Depths öffnet sich nun zuverlässig
Blighted Marsh Tor Das Tor zum Blighted Marsh bleibt nicht mehr fälschlicherweise geschlossen
Brücke zur Desecrated Fortress Die Brücke wird nicht mehr zu früh hochgezogen – Spieler können den Blighted Marsh nicht mehr überspringen
Autosave im Passage-Bereich Falscher Autosave-Spawnpunkt bei bestimmten Treppen in der Passage behoben
Eclipse Threads (Yellow Shore) Seltener Fall behoben, bei dem Spieler während der Nutzung der Eclipse-Threads-Fähigkeit sterben konnten

Audio

Housemarque hat in diesem Bereich allgemeine, kleinere Bugfixes und Verbesserungen vorgenommen. Konkrete Details wurden nicht genannt.

Vier Patches in drei Wochen: Housemarques Update-Tempo

Seit dem Release am 30. April hat Saros bereits vier Patches erhalten. Das bisher umfangreichste Update war Patch 01.004.000, das am 5. Mai erschien. Es brachte unter anderem neue Barrierefreiheits-Optionen wie zusätzliche Farbkategorien und Vorschaubilder, Tiefenschärfe-Optimierungen, Verbesserungen der Reflexionsqualität und neue HUD-Einstellungen für den Power-Indikator mit. Patch 01.004.002 vom 13. Mai behob anschließend ein seltenes Problem, bei dem die Ancient Depths nach dem Sieg über den Propheten nicht erschienen, und passte die HDR-Spitzenausgabe an – seitdem können Spieler das kalibrierte Maximum-Luminance-Level ihrer Geräte tatsächlich erreichen.

Exploit geschlossen: Blighted Marsh lässt sich nicht mehr überspringen

Ein interessantes Detail in Patch 01.004.003: Housemarque hat einen Bug behoben, der es Spielern ermöglichte, den Blighted Marsh komplett zu überspringen und direkt zur Desecrated Fortress vorzurücken. Die Brücke wurde dabei zu früh hochgefahren, was die Herausforderungen des Sumpfgebiets umging. Diese Änderung dürfte bei Speedrunnern weniger gut ankommen, stellt aber sicher, dass alle Spieler den vorgesehenen Content erleben.

Community wünscht sich Fotomodus und Koop

Unter Housemarques Social-Media-Beitrag zum Update zeigt sich schnell, was die Saros-Community am meisten bewegt: Ein dedizierter Fotomodus steht ganz oben auf der Wunschliste. Viele Fans sind der Meinung, dass die Sci-Fi-Welt von Carcosa mindestens genauso fotogen ist wie die von Returnal – und diese bekam letztlich ebenfalls einen Fotomodus. Ebenfalls häufig gewünscht: ein Koop-Modus. Dieser wäre allerdings deutlich schwieriger umzusetzen, vor allem wenn er nicht von Beginn an eingeplant war.

Saros in Zahlen: Starke Reviews, verhaltene Verkäufe

Saros polarisiert derzeit in einem ungewöhnlichen Sinn: Die Kritiken sind hervorragend, die Verkaufszahlen aber verhalten. Auf Metacritic steht das Spiel bei einem Score von 88/100, basierend auf über 130 Kritiker-Reviews – das macht es zum am besten bewerteten Spiel in Housemarques 30-jähriger Geschichte und übertrifft sowohl Returnal (86) als auch Nex Machina (88). Im PlayStation Store hat Saros knapp 7.000 Nutzer-Bewertungen gesammelt, von denen rund 85 % die Höchstwertung von fünf Sternen vergeben.

Auf der Verkaufsseite sieht es weniger rosig aus: Laut einer Analyse von Alinea Analytics hat Saros in den ersten zwei Wochen rund 300.000 Exemplare verkauft und damit etwa 22 Millionen US-Dollar Umsatz generiert. Bei einem geschätzten Entwicklungsbudget von 76 Millionen US-Dollar hat das Spiel bislang nur rund 30 % seiner Kosten eingespielt. Im Vergleich dazu kam Returnal trotz einer deutlich kleineren PS5-Installationsbasis von damals nur etwa 8 Millionen Konsolen schneller voran – heute liegt die PS5-Basis bei rund 93 Millionen Geräten.

Analysten sehen dennoch Grund zur Hoffnung: Die Spielerbindung ist überdurchschnittlich hoch, mit täglichen Spielerzahlen von bis zu 142.000 zum Peak. Über 20 % der Käufer haben das Spiel bereits durchgespielt, und 79 % der Saros-Spieler sind ehemalige Returnal-Fans. Das deutet auf eine engagierte Kernzielgruppe hin, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda und spätere Preisaktionen oder PS-Plus-Aufnahme langfristig für steigende Verkäufe sorgen könnte.

Saros: Housemarques Meisterstück im schwierigen Markt

Der Preis von 79,99 € für die Standardversion und das anspruchsvolle Roguelite-Genre machen Saros zu einem schwierigen Verkaufsargument für Gelegenheitsspieler. Hinzu kommt ein dicht gedrängtes Release-Fenster mit Titeln wie Crimson Desert, Resident Evil Requiem, Hades 2 auf PS5 und Pragmata. Dennoch bleibt Saros ein starker Anwärter auf den Titel „Game of the Year 2026“ und beweist, dass Housemarque nach Returnal erneut einen PS5-exklusiven Hit abliefern kann – auch wenn sich der kommerzielle Erfolg erst noch einstellen muss.

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