Review: Call of Duty: Vanguard

Activision veröffentlicht jedes Jahr ein neues Call of Duty. Dieses Jahr war Sledgehammer Games an der Reihe, ein neues Spiel der Reihe zu veröffentlichen. Call of Duty: Vanguard führt uns zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. In diesem Bericht können Sie nachlesen, ob diese Rückkehr ein Erfolg war.

Call of Duty: Vanguard verfügt über drei verschiedene Modi. Es gibt eine Kampagne, einen Zombies-Modus und natürlich einen Multiplayer-Modus. Die Kampagne des Spiels erzählt eine fiktive Geschichte während des Zweiten Weltkriegs. Sie verfolgen die Geschichte der sechs Mitglieder der Task Force Vanguard. Dies ist das erste Elite-Team von Soldaten. Jedes dieser sechs Mitglieder hat eine Hintergrundgeschichte, die Sie in den verschiedenen Missionen des Spiels erfahren können.

Ein Team von Helden

Die Task Force Vanguard soll ein geheimes Nazi-Projekt stoppen. Die Geschichte des Spiels wird nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt. Während der Erzählung werden Sie oft in die Vergangenheit zurückkehren, um die Geschichten der Teammitglieder zu erzählen.

Was die Story angeht, ist Call of Duty: Vanguard nicht sehr interessant, aber die Level sind sehr unterhaltsam. Es gibt eine große Vielfalt an Leveln, die Sie durchspielen werden. In einem Level erleben Sie zum Beispiel die Geschichte des Piloten Wade Jackson, mit dem Sie Feinde mit Ihrem Flugzeug abschießen müssen. In einer anderen Mission erleben Sie den Einmarsch der Nazis in Stalingrad, bei dem buchstäblich alles vor Ihren Augen zerstört wird.

Die Kampagne von Call of Duty: Vanguard enthält sehr explosive und beeindruckende Momente. Auch grafisch sieht die Kampagne sehr gut aus. Für das Spiel wurde ein eher cineastisches Erlebnis gewählt, was sehr gut funktioniert hat. Alles in allem hat uns die Kampagne sehr viel Spaß gemacht.

Zombies sind zurück

Einer der unverzichtbaren Modi eines Call of Duty-Spiels ist Zombies. In Call of Duty: Vanguard ist dieser Modus ebenfalls wieder vorhanden. Der Zombies-Modus wurde nicht von Sledgehammer Games, sondern von Treyarch, dem Studio hinter den Black Ops-Spielen, entwickelt. Leider war der Modus nicht so unterhaltsam, wie wir gehofft hatten. Es gibt nur eine Karte zu spielen und keinen Schwierigkeitsgrad. Die Möglichkeit, den Modus im geteilten Bildschirm zu spielen, fehlt bei der Veröffentlichung ebenfalls.

Treyarch hat mit Vanguard die Formel von Zombies verändert. Anstelle von Runden, die man durchspielen muss, gibt es feste Ziele, die man erfüllen muss. Das zwingt Sie dazu, das zu tun, was das Spiel von Ihnen verlangt. Zombies“ war so unterhaltsam, weil man frei entscheiden konnte, wie man die Horden von Zombies besiegen wollte.

Ein weiteres Problem des Zombies-Modus ist die Menge des Inhalts und der Mangel an Kreativität. Oftmals entscheiden sich die Spieler aufgrund der begrenzten Möglichkeiten für dieselben wenigen Upgrades. Außerdem gibt es in diesem Modus keine Wunderwaffen oder Ostereier-Storylines. Die Zombies in früheren Spielen haben so viel Spaß gemacht, weil man beim Spielen immer wieder auf Überraschungen stieß. Leider fehlen diese Überraschungen im Zombies-Modus von Vanguard.

Multiplayer

Der Mehrspielermodus von Call of Duty: Vanguard enthält glücklicherweise mehr Inhalte als der Zombies-Modus. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gibt es 20 Karten, die Sie im Mehrspielermodus spielen können. Außerdem wurden dem Spiel neue Modi hinzugefügt, nämlich Patrouille und Champion Hill. Patrouille ist von Hardpoint inspiriert, bei dem die Spieler in einer bestimmten Zone stehen müssen, um Punkte für ihr Team zu sammeln. Der Unterschied zu Hardpoint besteht darin, dass bei Patrouille die Zone ständig ihren Standort wechselt. Das ist eine angenehme Abwechslung zum gewohnten Modus, da es den Spielern erlaubt, auf der ganzen Karte zu kämpfen.

Ein weiterer Modus, der dem Spiel hinzugefügt wurde, ist Champion Hill. In diesem Modus treten acht Teams in 1v1, 2v2 oder 3v3 gegeneinander an. Alle Teams spielen abwechselnd gegeneinander und haben eine begrenzte Anzahl von Leben. Zwischen den Runden können Sie das gesammelte Geld verwenden, um Ihre Waffen und andere Gegenstände zu verbessern. Das Team, das am Ende übrig bleibt, gewinnt den Modus. Der Modus ist eigentlich eine Art Mini-Battle-Royale und wir fanden ihn sehr unterhaltsam.

Natürlich enthält der Multiplayer von Call of Duty: Vanguard die Modi, die wir aus früheren Spielen kennen. Ein Zusatz ist jedoch die Möglichkeit, das „Tempo“ der Spiele zu bestimmen. Es gibt drei verschiedene Arten von Spieltempi: Taktisch, Angriff und Blitz. Das taktische Spiel ist das traditionelle Gameplay, das wir von einem Call of Duty-Spiel erwarten, mit bis zu 12 Spielern pro Lobby. Assault hingegen hat etwas mehr Spieler und sorgt für ein actionreicheres Spieltempo. Blitz ist das chaotischste Setting mit einer großen Anzahl von Spielern pro Karte. Bei diesem Tempo werden Sie jeden Moment auf einen Feind treffen.

Der Mehrspielermodus von Vanguard unterscheidet sich nicht wesentlich von dem, was wir aus früheren Spielen gewohnt sind. Du wählst deine eigenen Ausrüstungen, deine eigenen Kill-Streaks und du hast wieder alle möglichen einzigartigen Vorteile. Inhaltlich gibt es viel zu tun, und die Karten sind im Allgemeinen sehr gut. Die Waffen fühlen sich auch viel besser an als Cold War vom letzten Jahr.

Unser Fazit

Call of Duty: Vanguard bietet einen kurzen, aber unterhaltsamen Einzelspielermodus. Auch der Mehrspielermodus fühlt sich vertraut an, und die vorhandenen Ergänzungen verbessern das Erlebnis etwas. Besonders gut gefallen hat uns der Zusatz „Pacing“. Call of Duty: Vanguard enthält auch einen Zombies-Modus, der aber im Moment leider ziemlich enttäuschend ist.

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