Capcom hat einen kostenlosen neuen Modus für das Remake von Resident Evil 4 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den alten Mercenaries-Modus. Außerdem wurde ein dlc veröffentlicht, das kostenpflichtige Upgrades für Waffen ermöglicht und technische Verbesserungen wurden vorgenommen.
Der neue Modus namens The Mercenaries ist ein zeitbasierter Modus, in dem die Spieler Horden von Feinden besiegen müssen, um einen Highscore aufzustellen. Zu Beginn können nur bestimmte Waffen verwendet werden, so dass es wichtig ist, zu lernen, in welchen Situationen welche Waffen am effektivsten sind. Zu Beginn steht nur die Dorfkarte zur Verfügung, aber die Spieler können im Laufe des Spiels mehr und mehr Gebiete und Inhalte freischalten.
Der Söldnermodus ist aus dem Original Resident Evil 4 von 2005 bekannt und war bisher nicht Teil des Remakes. Laut Capcom ähnelt der Söldnermodus im Großen und Ganzen dem Modus aus dem Original. Die Spieler müssen sich nach wie vor durch viele Gegner kämpfen und das Töten von Gegnern erhöht nicht nur die Punktzahl, sondern auch die noch verfügbare Zeit auf der Uhr. Die Remake-Version enthält außerdem ein neues Feature namens Mayhem-Modus, mit dem die Spieler vorübergehend stärker werden können.
Außerdem hat Capcom über zehn kostenpflichtige DLCs in Form von Waffen-Upgrade-Tickets veröffentlicht. Diese können beim Händler eingelöst werden, woraufhin die Spieler Zugang zu einem exklusiven Waffen-Upgrade erhalten. Jede Waffe im Spiel verfügt über ein exklusives Upgrade, das ihre Funktionalität deutlich erhöht. Mit diesen Tickets erhalten die Spieler sofortigen Zugang zu den Upgrades; es ist also nicht nötig, erst alle Upgrades zu maximieren. Mit diesen Tickets ist die Aufwertung im Spiel kostenlos, während sie sonst Peseten kostet. Der Kauf dieser Dlcs ist nicht notwendig, um das Spiel abzuschließen; sie sind optionale Extras. Bislang war das Remake von Resident Evil 4 relativ frei von dieser Art der Monetarisierung.
Capcom hat außerdem ein Update veröffentlicht, das einige technische Verbesserungen vornimmt. So wurde beispielsweise die tote Zone der Sticks von Xbox-Controllern reduziert, was sie reaktionsschneller machen soll. Außerdem sollen die Frameraten auf der Xbox Series X und S verbessert werden. Laut John Linneman von Digital Foundry ist es „ein Unterschied wie Tag und Nacht“, nachdem das Problem der toten Zone behoben wurde. Ein anderer Spieler berichtet, dass die tote Zone immer noch nicht optimal ist und auf der PS5 immer noch besser ist, aber das Spiel sollte jetzt viel besser auf Xbox-Konsolen spielbar sein.
Inzwischen hat sich das Remake von Resident Evil 4 insgesamt mehr als 4 Millionen Mal verkauft. Vor über einer Woche lag diese Zahl noch bei über drei Millionen verkauften Exemplaren. Diese Zahl wurde nur zwei Tage nach der Veröffentlichung erreicht.