Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz verstorben

Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz verstorben Titel

Das vergangene Wochenende war eine schwarze Periode für Red Bull. Grund dafür ist der Tod des Firmengründers Dietrich Mateschitz, der auch 49 Prozent der Unternehmensanteile hielt, im Alter von 78 Jahren. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bekannt, dass sich die Gerüchte über den schlechten Zustand von Dietrich Mateschitz bewahrheitet haben. Mateschitz war seit einiger Zeit an Krebs erkrankt, hat aber nicht viel über sein Privatleben verraten.

Am Samstag ist er im Alter von 78 Jahren gestorben. Dies berichtet Red Bull auf seiner eigenen Website. Mateschitz machte sich mit der Gründung von Red Bull im Jahr 1984 einen Namen. In diesem Jahr reiste er nach Thailand, wo er das Getränk Krating Daeng entdeckte. Mateschitz schloss einen Vertrag mit dem thailändischen Investor Chaleo Yoovidhya, um den Energydrink für den westlichen Markt anzupassen und ihn außerhalb Thailands zu verkaufen. Der Rest ist Geschichte.

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Leidenschaft für die Formel 1

Der Erfolg von Red Bull ermöglichte es dem Österreicher, in Projekte zu investieren, die ihm wichtig waren. Als großer Rennsportfan beschloss Mateschitz 2005, das in finanziellen Schwierigkeiten steckende britische F1-Team Jaguar zu übernehmen. Anfangs stand man der Übernahme skeptisch gegenüber, doch schon bald wurde klar, dass Red Bull Racing ein ernstzunehmendes Team ist. Vor allem, als es zwischen 2010 und 2013 mit Sebastian Vettel vier Titel in Folge gewann.

Der Tod von Mateschitz hat daher einen Schleier über das Rennwochenende in den Vereinigten Staaten gezogen, das für Red Bull Racing eigentlich ein rauschendes Fest hätte werden sollen. Immerhin hat das Team zum ersten Mal seit 2013 wieder den Konstrukteurstitel gewonnen. Max Verstappen holte sich den Sieg, musste sich dabei aber hart mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton auseinandersetzen.

 

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