PS4 Update 13.50 – Sony überrascht mit neuem Firmware-Update im März 2026

Während die Scheinwerfer der Gaming-Welt auf das große PS5-Update mit PSSR-2-Verbesserungen gerichtet waren, hat Sony still und leise ein neues Update für die PlayStation 4 veröffentlicht. Die Systemsoftware Version 13.50 ist seit dem 17. März 2026 verfügbar – und könnte eines der letzten Updates für die über zwölf Jahre alte Konsole sein.

Was steckt in PS4 Version 13.50?

Sonys offizielle Patch Notes fallen gewohnt knapp aus: „Wir haben die Nachrichten und Benutzerfreundlichkeit auf einigen Bildschirmen verbessert.“ Das war es auch schon. Keine neuen Features, keine Performance-Verbesserungen und keine tiefgreifenden Änderungen an der Firmware. Angesichts des Alters der Konsole ist das wenig überraschend.

Bemerkenswert ist allerdings, was in den Patch Notes nicht steht: Zum ersten Mal seit langer Zeit erwähnt Sony keine „Sicherheitsbehebungen“. Dieser Begriff ist in der PlayStation-Community zum geflügelten Wort geworden, denn dahinter verbergen sich in der Regel Maßnahmen gegen Jailbreaks, Homebrew-Software und Piraterie. Dass dieser Hinweis diesmal fehlt, könnte darauf hindeuten, dass Sony den Kampf gegen PS4-Exploits nicht mehr mit höchster Priorität verfolgt.

Das letzte PS4-Update vor Version 13.50 war die Firmware 13.04, die im Januar 2026 erschien. Die Abstände zwischen den Updates werden also zunehmend größer.

Die PlayStation 4 im Sonnenuntergang – welche Features bereits verschwunden sind

Sony fährt den Support für die PS4 schrittweise herunter. Bereits im Oktober 2025 wurden die Multiplayer-Funktionen Tournaments und Teams auf der PS4 abgeschaltet. Sony empfahl betroffenen Nutzern, ihre Gruppen über die Nachrichten-Funktion neu zu erstellen, da Tournaments weiterhin auf der PS5 verfügbar bleiben.

Seit Januar 2026 bietet PlayStation Plus keine PS4-Spiele mehr als festen Bestandteil des monatlichen Angebots an. Neue PS4-Titel werden nur noch gelegentlich in den Katalog aufgenommen, während sich der Fokus komplett auf PS5-Inhalte verlagert hat. Bereits beanspruchte PS4-Spiele bleiben Abonnenten aber weiterhin erhalten, solange das Abo aktiv ist.

Darüber hinaus plant Sony laut einem Bericht von Insider Gaming, ab Frühjahr 2026 mehrere Legacy-PSN-Dienste für neue PS4-Titel einzustellen. Betroffen sind unter anderem die Activity Feed Web API, Title Small Storage, Title User Storage, Nutzerprofile, Wortfilter und die Shared Media Web API. Neue Spiele, die nach diesem Datum für die PS4 eingereicht werden, können diese Funktionen nicht mehr nutzen.

Immer mehr Spiele beenden den PS4-Support

Nicht nur Sony selbst, auch die Entwickler-Community verabschiedet sich zunehmend von der PS4. Die Liste der Spiele, die ihren PS4-Support einstellen, wird immer länger:

  • Genshin Impact – HoYoverse hat den PS4-Support im August 2025 eingestellt. Seit dem 8. April 2026 ist kein Login mehr auf der PS4 möglich.
  • Tower of Fantasy – Das Open-World-Action-RPG von Perfect World wird am 7. April 2026 aus dem PS Store entfernt. In-Game-Käufe enden am 22. September, der komplette PS4-Shutdown folgt am 20. Oktober 2026.
  • The Finals – Der beliebte Multiplayer-Shooter hat seinen PS4-Online-Service am 18. März 2026 eingestellt. Spieler können ihren Fortschritt auf die PS5-Version übertragen.
  • Granblue Fantasy Versus – Die Online-Dienste enden am 20. April 2026, Solo- und lokale Multiplayer-Modi bleiben erhalten.
  • Vampire: The Masquerade – Bloodhunt – Die Server des Battle-Royale-Spiels werden am 28. April 2026 abgeschaltet.

In allen Fällen nennen die Entwickler dieselben Gründe: Hardware-Limitierungen, Probleme bei der Performance-Optimierung und wachsende Speicheranforderungen, die die über ein Jahrzehnt alte Hardware schlicht nicht mehr stemmen kann.

Über 117 Millionen verkaufte Einheiten – die PS4 bleibt relevant

Trotz des schwindenden Supports bleibt die PS4 eine der erfolgreichsten Konsolen der Gaming-Geschichte. Mit über 117 Millionen verkauften Einheiten weltweit ist sie die zweiterfolgreichste PlayStation-Konsole nach der PS2 und gehört zu den fünf meistverkauften Spielkonsolen aller Zeiten. Ein signifikanter Anteil dieser Konsolen ist nach wie vor aktiv im Einsatz.

Die Tatsache, dass Sony weiterhin Firmware-Updates veröffentlicht – wenn auch mit minimalem Umfang – zeigt, dass das Unternehmen die PS4 noch nicht komplett aufgegeben hat. Die Konsole wird weiterhin für PSN-Konnektivität, den PlayStation Store und die umfangreiche Spielebibliothek mit über 3.000 Titeln unterstützt. Ein offizielles End-of-Support-Datum hat Sony bislang nicht kommuniziert.

PS4-Update installieren – so geht's

Wer die neue Firmware 13.50 installieren möchte, kann dies in wenigen Schritten tun:

  1. Die PS4 mit dem Internet verbinden.
  2. Im Hauptmenü auf Einstellungen gehen.
  3. Den Punkt Systemsoftware-Update auswählen.
  4. Über das Internet aktualisieren wählen und den Anweisungen folgen.

Auch wenn die Patch Notes wenig hergeben: Es empfiehlt sich grundsätzlich, Firmware-Updates zu installieren, da Sony nicht alle Hintergrund-Verbesserungen in den offiziellen Patch Notes aufführt.

Eine Ära neigt sich dem Ende

Das PS4-Update 13.50 ist mehr Symbol als substanzielle Verbesserung. Es markiert einen weiteren kleinen Schritt im langen Abschied von einer Konsole, die eine ganze Generation geprägt hat. Mit dem gleichzeitig veröffentlichten PS5-Update, das unter anderem die lang erwartete PSSR-2-Upscaling-Technologie für die PS5 Pro mitbringt, wird der Kontrast zwischen den beiden Konsolengenerationen immer deutlicher.

Für die Millionen PS4-Besitzer, die noch nicht auf die PS5 umgestiegen sind, bleibt vorerst alles beim Alten – doch die Zeichen stehen klar auf Wandel. Wer sein PlayStation-Erlebnis langfristig auf dem neuesten Stand halten möchte, sollte den Umstieg auf die aktuelle Generation zunehmend in Betracht ziehen.

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