Nach Angaben der Autoren von Spider-Man: No Way Home sah die ursprüngliche Geschichte des Films überhaupt kein Multiversum vor. Letztendlich wurde dies jedoch gewählt und hat einen großen Einfluss auf das MCU.
Laut Chris McKenna und Erik Sommers, den Autoren von Spider-Man: No Way Home, spielte das Multiversum in den ersten Teilen des Films überhaupt keine große Rolle. Die Autoren erklärten dies in einem Interview mit Variety. Laut McKenna kam die Idee eines Multiversums dem Produktionsteam erst später.
„Wir sind verschiedene Wege mit unterschiedlichen Story-Ideen gegangen, die nicht [das Multiversum] waren, und haben am Ende nur etwas in dieser Richtung angedeutet. Aber warum das Multiversum ärgern, wenn man es einfach machen kann?“
Chris McKenna
Zuvor sprachen die beiden darüber, wie die Aufteilung zwischen Disney und Sony im Jahr 2019 der Geschichte von No Way Home zu Hilfe kam. Bei den Treffen wurde auch über die Handlung nachgedacht, wenn Spider-Man nicht im MCU wäre. So ergaben sich neue Möglichkeiten für den Film, aus denen schließlich die Handlung hervorging.
Multiversum schafft neue Geschichten
Das Multiversum eignet sich auch nicht nur für den neuen Spider-Man-Film. Da sich Spider-Man: No Way Home dieses Konzept zunutze macht, sind die Zuschauer auf die Auswirkungen des Multiversums bestens vorbereitet. Zum Beispiel wird sich Doctor Strange in Doctor Strange in the Multiverse of Madness mit den Konsequenzen seines Handelns auseinandersetzen. Darüber hinaus wird Marvel das Multiversum weiter ausbauen. Zum Beispiel wird Kang der Eroberer in Ant-Man and the Wasp: Quantumania auftreten.