Nioh 3: Alles zum neuen Soulslike von Team Ninja

Team Ninja hat es mit Nioh 3 wieder geschafft. Das Studio lieferte am 6. Februar 2026 einen der spannendsten Soulslike-Titel des Jahres ab. Dabei bricht Nioh 3 mit vielen Gewohnheiten der Vorgänger.

Wer die ersten beiden Teile kennt, erlebt hier dennoch eine frische Erfahrung. Zudem zieht das Spiel neue Spieler an, die bisher noch keinen Teil der Reihe kannten. Das Ergebnis ist beeindruckend und zeigt, wohin sich die Reihe entwickelt hat.

Das steckt hinter Nioh 3

Nioh 3 erzählt die Geschichte von Tokugawa Takechiyo. Er ist der Enkel des berühmten Tokugawa Ieyasu. Am Tag seiner Ernennung zum Shogun verrät ihn sein Bruder Kunimatsu. Dieser nutzt einen korrumpierten Schutzgeist namens Murakumo, um das Land mit Yokai zu überschwemmen.

Takechiyo reist daraufhin durch verschiedene Zeitepochen Japans, um den Ursprung des Bösen zu finden. Bekannte historische Figuren wie Takeda Shingen und Minamoto no Yoshitsune tauchen dabei in wichtigen Rollen auf. Das Setting erstreckt sich über rund 700 Jahre japanische Geschichte, von der Heian-Zeit bis zur Edo-Ära. Außerdem sorgen Stars wie Tao Tsuchiya als Himiko und Kanata Hongo als Kunimatsu für eine lebendige Besetzung.

Kernfakten auf einen Blick

Bevor wir tiefer in die Details einsteigen, hier alle wichtigen Eckdaten kompakt zusammengefasst.

Merkmal Details
Entwickler Team Ninja (Koei Tecmo)
Engine Katana Engine
Erscheinungsdatum 6. Februar 2026
Plattformen PlayStation 5, PC (Steam)
Protagonist Tokugawa Takechiyo
Setting Heian-Zeit bis Edo-Ära (ca. 700 Jahre)
Speicherplatzbedarf (PS5) ca. 85 GB
Multiplayer Koop für bis zu 3 Spieler
Yokai-Typen über 50 verschiedene

Producer Fumihiko Yasuda beschrieb den Ansatz so: „Abgesehen von den neuen Kampfstilen ermöglicht Nioh 3 den Spielern auch ein offenes Feld zu genießen, das eine neue Freiheit der Erkundung bietet.“ Das zeigt sehr deutlich, wohin Team Ninja mit diesem Titel wollte.

Das neue Kampfsystem im Detail

Das Herzstück von Nioh 3 ist das sogenannte Style-Shift-System. Damit wechselst du nahtlos zwischen zwei völlig unterschiedlichen Kampfstilen. Beide Stile ergänzen sich dabei hervorragend und bieten unterschiedliche Strategien für verschiedene Situationen.

Samurai-Stil: Dieser Stil setzt auf Kraft und Defensive. Du nutzt drei verschiedene Kampfhaltungen und ein präzises Deflect-System. Der Ki-Puls spielt dabei eine zentrale Rolle.

Ninja-Stil: Hier stehen Geschwindigkeit und Agilität im Vordergrund. Rauchbomben, Klone und Fernkampfwaffen gehören zu deinem Werkzeug. Dieser Stil eignet sich besonders für schnelle Angriffe.

Zusätzlich gibt es das System der Kampfkünste-Erfahrung. Durch intensiven Einsatz bestimmter Waffen schaltest du mächtige Spezialangriffe frei. Das motiviert dazu, verschiedene Waffen auszuprobieren. Fachpublikationen lobten dieses System als besonders durchdacht und gut ausbalanciert.

Preise und Editionen im Vergleich

Nioh 3 erschien in mehreren Versionen zu unterschiedlichen Preisen. Damit ist für jeden das passende Paket dabei.

Edition Preis Inhalt
Standard Edition 69,99 Euro Basisspiel
SteelBook Edition 79,99 Euro Basisspiel plus SteelBook-Hülle
Digital Deluxe 109,99 Euro Basisspiel plus Saison-Pass für 2 DLCs
Treasure Box 159,99 Euro Basisspiel, Soundtrack, Artbook und Sammlerfigur

Wer von Anfang an beide geplanten Story-Erweiterungen spielen möchte, greift am besten zur Digital Deluxe Edition. Der erste große Story-DLC erscheint laut Roadmap im September 2026. Der zweite folgt dann im Februar 2027.

Open Fields statt alter Missionsstruktur

Nioh 3 verabschiedet sich von der klassischen Missionsstruktur der Vorgänger. Stattdessen bietet es sogenannte Open Fields. Das sind sehr große, frei erkundbare Gebiete ohne Ladezeiten innerhalb der Zonen. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische offene Welt wie aus anderen bekannten Spielen.

Vielmehr bieten die Zonen deutlich mehr Freiheit als zuvor. Du kannst Gebiete auf eigene Faust erkunden, Abkürzungen entdecken und Feinde umgehen. Auch Stealth-Angriffe durch geheime Tunnel sind möglich, wie zum Beispiel in der frühen Tōtōmi-Region. Alternativ stürmst du Festungen natürlich auch frontal. Diese Freiheit macht einen großen Teil des Reizes aus.

Updates und Verbesserungen seit dem Release

Team Ninja arbeitet kontinuierlich an Nioh 3. Seit dem Start im Februar 2026 gab es bereits mehrere wichtige Updates.

  • 27. April 2026: Das große kostenlose Inhalts-Update führte das Battle-Scrolls-System ein. Damit kamen komplexe Endgame-Missionen für erfahrene Spieler. Gleichzeitig startete das Stone-of-Penance-System, mit dem du den Schwierigkeitsgrad erhöhst und dafür bessere Beute erhältst.
  • 11. Juni 2026: Update 1.07 optimierte die Spielbalance der Set-Boni, also der sogenannten Gnaden-Boni. Außerdem behob es technische Fehler bei der Ki-Regeneration in Bosskämpfen. Zudem überarbeitete Team Ninja die Weltkarte übersichtlicher.

Producer Kohei Shibata dankte der Community nach dem Release ausdrücklich: „Wir möchten uns zunächst bei den vielen Spielern auf der ganzen Welt bedanken, die sich seit der Veröffentlichung die Zeit genommen haben, Nioh 3 zu spielen.“ Darüber hinaus betonte er, dass das Team bereits an zukünftigen Updates und herunterladbaren Inhalten arbeitet.

Technische Stärken und Schwächen

Die Katana Engine liefert grafisch beeindruckende Ergebnisse. Besonders der Kampf auf den brennenden Dächern der Burg Edo zeigt, was die Engine bei Licht- und Partikeleffekten leisten kann. Außerdem unterstützt Nioh 3 auf der PlayStation 5 das haptische Feedback des DualSense-Controllers.

Raytracing, SSD-Support und minimale Ladezeiten runden das technische Paket ab. Am PC kommen zudem DLSS und FSR zum Einsatz. Allerdings berichten Spieler über hohe Hardwareanforderungen am PC, besonders in den Open-Field-Gebieten. Wer Nioh 3 am PC in vollen Zügen genießen möchte, braucht entsprechend leistungsstarke Hardware.

Mehrspieler und Koop-Modus

Nioh 3 bietet einen vollwertigen Mehrspieler-Modus. Im sogenannten Expeditions-Modus erkunden bis zu drei Spieler gemeinsam die offene Welt. Dabei teilen sich alle Spieler einen gemeinsamen Wiederbelebungsbalken. Das sorgt für eine taktische Komponente, die über normales Koop-Spiel hinausgeht. Außerdem wurde ein Crossplay zwischen den Plattformen teilweise bestätigt, auch wenn alle Details dazu noch nicht vollständig öffentlich sind. Für Solo-Spieler gibt es zudem blaue Gräber, also KI-Verbündete, die bei schwierigen Passagen helfen.

Für wen lohnt sich Nioh 3 wirklich?

Nioh 3 ist ein knallhartes Soulslike. Anfänger sollten sich das bewusst machen. Trotzdem bietet das Spiel mit dem Koop-Modus und den KI-Verbündeten einige Einstiegshilfen. Wer die Vorgänger mochte, wird hier sofort heimisch. Dazu kommt der neue Open-Field-Ansatz, der frischen Wind in die Reihe bringt.

Fachpublikationen hoben nach dem Release besonders die gelungene Mischung aus Tradition und Innovation hervor. Die gesamte Nioh-Franchise hat mittlerweile die Marke von 10 Millionen verkauften Einheiten überschritten. Das zeigt eindrucksvoll, wie beliebt die Reihe weltweit ist. Außerdem ist Nioh 3 wenige Monate nach dem Launch bereits ein Millionenseller.

Nioh 3 überzeugt auf ganzer Linie

Nioh 3 ist ein starker Titel, der die Stärken der Vorgänger beibehält und gleichzeitig mutig Neues wagt. Das Style-Shift-System bringt frische Dynamik in jeden Kampf. Die Open Fields bieten mehr Erkundungsfreiheit als je zuvor in der Reihe. Regelmäßige kostenlose Updates zeigen, dass Team Ninja die Community ernst nimmt.

Mit zwei geplanten Story-DLCs bis Februar 2027 bleibt außerdem genug Inhalt für die kommenden Monate. Ob du ein erfahrener Nioh-Veteran oder ein neugieriger Einsteiger bist: Nioh 3 bietet auf der PlayStation 5 und dem PC ein vollständiges und herausforderndes Abenteuer, das sich klar lohnt.

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