Nintendo hat schon seit Jahren mit der Piraterie auf seinen Konsolen und Handhelds zu kämpfen und ergreift nun Maßnahmen. Denuvo hat eine Anti-Piraterie-Software für die Nintendo Switch entwickelt, die aber bei vielen Spielern nicht wirklich beliebt ist. Hacker sind schon lange reich geworden, indem sie Software verkauft haben, um illegale Spiele auf der Nintendo Switch und anderen Geräten des japanischen Publishers auszuführen.
Gary Bowser, der Anführer eines Hackerkollektivs, wurde vor kurzem zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und muss außerdem Schadenersatz in Millionenhöhe zahlen. Anstatt die Täter zu bestrafen, will Nintendo lediglich verhindern, dass Spieler illegale Spiele auf der Switch spielen. Deshalb bietet Denuvo jetzt eine Anti-Piraterie-Software für die Plattform an. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt.
„Denuvo freut sich, eine revolutionäre Technologie zum Schutz von Spielen auf der Nintendo Switch vor Piraterie vorstellen zu können. Nintendo-Konsolen haben schon lange mit Piraterieproblemen zu kämpfen, und die Switch ist da keine Ausnahme.“

Anti-Piraterie-Software ist nicht beliebt
Obwohl es wie ein netter Plan erscheint, die Piraterie auf der Switch zu bekämpfen, sind viele Spieler nicht glücklich über die Ankündigung – und nicht nur Spieler, die illegal Spiele herunterladen. Die Software von Denuvo ist dafür bekannt, dass sie die Leistung eines Spiels drastisch verschlechtert. Dies ist in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen. Laut Denuvo wird die Technologie für die Switch lediglich „nahtlos“ in die Build-Toolchain integriert und hat „keinen Einfluss auf das Spielerlebnis“. Es ist noch nicht bekannt, wann die Software für die Switch erscheinen wird.