Nintendo-CEO Shuntaro Furukawa hat verraten, dass es im Jahr 2022 zu einem großen Switch-Mangel kommen könnte. Wie lange diese Verknappung andauern wird und wie sie sich langfristig auf die Produktion auswirken wird, ist noch nicht bekannt.
Shuntaro Furukawa, der CEO von Nintendo, hat angekündigt, dass es im Jahr 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Verknappung der Nintendo Switch-Konsolen kommen wird. Furukawa erklärt, dass die weltweite Chip-Knappheit und die Schwierigkeiten in der Lieferkette Anfang 2022 Auswirkungen auf die Lagerbestände haben werden.
Nintendo hatte zuvor bekannt gegeben, dass es seine Prognose für die Switch-Konsolenverkäufe im Jahr 2022 gesenkt hat.
„Für die Nintendo Switch Hardware haben wir unsere Prognose um 1,50 Millionen Einheiten auf 24,00 Millionen Einheiten gesenkt. Unsere Lieferprognose für das zweite Halbjahr wurde aufgrund der Änderung unseres Produktionsplans infolge der Auswirkungen der weltweiten Halbleiterknappheit gesenkt.“
Shuntaro Furukawa
Trotz der geringeren Prognosen für Konsolen hat Nintendo die erwarteten Softwareverkäufe um 10 Millionen erhöht. Das Unternehmen geht davon aus, dass es bis 2022 200 Millionen Softwareeinheiten verkaufen wird.
Wie lange dieses Defizit bestehen bleibt und wie es sich langfristig auf die Produktion von Switch auswirken wird, ist noch nicht bekannt. Obwohl es nur Gerüchte über eine mögliche Nintendo Switch Pro gibt, könnte der Mangel an Teilen eine solche Konsole verzögern.
Nintendo Switch zweitbestverkaufte Konsole
Seit der Veröffentlichung der Konsole im Jahr 2017 ist die Switch ein großer Erfolg. Die Switch ist derzeit die zweitbestverkaufte Konsole aller Zeiten. Die Konsole wurde mehr als 92 Millionen Mal verkauft und ist auch Jahre nach ihrem Erscheinen noch sehr gefragt.