Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist für Marvel und den Mutterkonzern Disney seit 15 Jahren ein wahrer Geldbringer. Doch nach der Veröffentlichung von Avengers: Endgame liegt eine unruhige Atmosphäre in der Luft. Die Fans beginnen, das MCU und die Flut von Projekten, die in kurzer Zeit aufeinander folgen, zunehmend zu kritisieren. Dies wird nun endlich beherzigt.
Das Marvel Cinematic Universe besteht nun aus vier Phasen, wobei die Veröffentlichung von Ant-Man and the Wasp: Quantumania die fünfte Phase einläutet. Parallel zur vierten Phase von Marvels Superhelden-Universum macht sich langsam aber sicher eine negative Stimmung breit. Es scheint, dass seit der vierten Phase zu viele Inhalte in das MCU kommen.
Das hat auch mit dem Disney-Streamingdienst Disney+ zu tun, auf dem seit 2021 Marvel-Serien erscheinen. Diese MCU-Serien füllen die Lücken zwischen den Filmen, weshalb in Phase 4 des MCU in knapp drei Jahren 15 Veröffentlichungen, verteilt auf Filme und Serien, zu verzeichnen waren. Die Qualität scheint dadurch zu sinken, worauf Marvel Studios-Chef Kevin Feige nun reagiert hat.
Disney+-Serien aus dem MCU werden immer weniger
Im Gespräch mit EW erklärte der Top-Manager der Marvel Studios, dass Serien, die entwickelt werden, in geringerer Stückzahl erscheinen sollen. „Es ist so viel schwieriger, den ‚Zeitgeist‘ zu treffen, wenn es so viel von dem Produkt gibt“, erklärte Feige. „Wir wollen, dass Marvel Studios und die MCU-Projekte aus der Masse herausstechen und sich von anderen abheben.“
Feige weiter: „Das werden die Leute sehen, wenn wir weiter in Phase 5 und 6 kommen. Das Tempo, in dem wir Disney+ Serien veröffentlichen, wird sich ändern, damit jede Serie genug Zeit im Rampenlicht bekommt.“ Der Top-Manager bestätigte weiter, dass er damit sowohl weniger Serien als auch deren Veröffentlichung in größeren Abständen meinte.