Kena: Scars of Kosmora angekündigt – Alle Infos zum Sequel für PS5 und PC

Die State of Play im Februar 2026 startete mit einer echten Überraschung: Ember Lab enthüllte mit Kena: Scars of Kosmora die offizielle Fortsetzung zum preisgekrönten Action-Adventure Kena: Bridge of Spirits. Das Sequel erscheint noch in diesem Jahr für PlayStation 5 und PC (Steam und Epic Games Store), wobei Sony Interactive Entertainment als Publisher fungiert.

Von der Indie-Perle zum PlayStation-Sequel

Kena: Bridge of Spirits erschien im September 2021 und avancierte schnell zum Überraschungshit. Das Erstlingswerk von Ember Lab wurde von der Fachpresse mit einem Top Critic Average von 82 auf OpenCritic bedacht – 86 Prozent der Kritiker sprachen eine Empfehlung aus. Bei den The Game Awards 2021 räumte das Spiel gleich doppelt ab und sicherte sich die Trophäen für das beste Indie-Spiel und das beste Debüt-Indie. Nun geht die Reise weiter, und diesmal hat Ember Lab mächtige Unterstützung im Rücken.

In einem Beitrag auf dem PlayStation Blog erklärte Co-Gründer Josh Grier, dass die Partnerschaft mit PlayStation Studios dem Team ermöglicht habe, eine deutlich größere Welt zu erschaffen. Sein Bruder und Mitgründer Mike Grier ergänzte, dass das Sequel tieferes und dynamischeres Kampfgeschehen, epische Bosskämpfe, eine größere und reichhaltigere Spielwelt sowie natürlich die charmanten Geistbegleiter bieten werde. Ember Lab ist weiterhin ein unabhängiges Studio und kein fester Bestandteil der PlayStation Studios – die Zusammenarbeit funktioniert über ein Publishing-Modell ähnlich wie bei der Nioh-Reihe.

Kena ist erwachsen geworden – eine Geistführerin auf neuer Mission

Die Geschichte von Scars of Kosmora setzt einige Zeit nach den Ereignissen des ersten Teils ein. Kena ist inzwischen älter und hat sich als angesehene Geistführerin einen Namen gemacht. Doch sie wird von einem mysteriösen Leiden geplagt, das sie ihr gesamtes Leben lang begleitet hat. Auf der Suche nach Antworten und einer möglichen Heilung reist sie zur geheimnisvollen Insel Kosmora, wo sie auch eine alte Freundschaft wiederbeleben möchte.

Die Insel Kosmora beherbergt verschiedene Kulturen und Regionen, die allesamt von einer tragischen Vergangenheit gezeichnet sind. Kaum angekommen, wird Kena von einem mächtigen Geist konfrontiert, der ihren Stab zerbricht. Das ist weit mehr als nur der Verlust einer Waffe: Der Stab eines Geistführers ist dessen Identität, das zentrale Werkzeug zur Kommunikation mit der Geisterwelt. Schlimmer noch – Kenas Stab hielt sie am Leben. Um zu überleben, muss sie eine vergessene und gefährliche Form der Geistführung erlernen, die auf Alchemie basiert und die Kraft der Elemente nutzt.

Neue Elementarkräfte und wachsende Geistbegleiter

Das Gameplay von Scars of Kosmora dreht sich maßgeblich um ein neues Elementar-System. Mit ihrem neuen Stab kann Kena verschiedene Elementarfähigkeiten einsetzen – darunter Eisgeschosse und andere Elementarangriffe, die dem Kampfgeschehen mehr strategische Tiefe verleihen sollen.

Ein zentrales neues Feature sind die Elementar-Geistbegleiter. Diese charmanten Kreaturen begleiten Kena auf ihrer Reise, wachsen mit der Zeit und schalten neue Fähigkeiten frei, je tiefer die Bindung zwischen Spielerin und Begleiter wird. Jeder Geist ist an ein bestimmtes Element gebunden und mit anderen Geistern in der Spielwelt verbunden. Im Ankündigungstrailer wurde bereits ein fuchsähnliches, grasbewachsenes Wesen gezeigt, das Kena als Reittier dient und die Erkundung der Insel ermöglicht. Ember Lab betont allerdings, dass bisher nur ein Bruchteil der geplanten Begleiter gezeigt wurde.

Auch die Rot – die kleinen Geisterwesen aus dem ersten Teil – werden offenbar nicht komplett verschwinden, denn Ember Lab versichert, dass es weiterhin reichlich korrumpierte Seelen zu reinigen geben wird.

Größer, ambitionierter, visuell atemberaubend

Bereits der zweieinhalb Minuten lange Ankündigungstrailer macht deutlich, dass Scars of Kosmora in einer völlig anderen Liga spielen möchte als sein Vorgänger. Die Spielwelt wirkt massiv größer und offener, während die Grafik erneut an CG-Animationsfilme erinnert – ein Markenzeichen, das Ember Lab seit jeher auszeichnet. Verschiedene Quellen berichten von offeneren Umgebungen, die eine tiefere Erkundung ermöglichen sollen. Die Inklusion eines Reittiers unterstreicht den erweiterten Umfang der Spielwelt.

Die Bosskämpfe sollen ebenfalls deutlich an Umfang und Herausforderung zugelegt haben. Fans des ersten Teils wissen, dass Kena: Bridge of Spirits trotz seiner charmanten Optik einen überraschend anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad bot – ein Aspekt, den Ember Lab offenbar beibehalten und ausbauen möchte. Die neuen Kampffähigkeiten, Elementarinfusionen und der Einsatz der Geistbegleiter sollen der Schlüssel zum Überstehen der härtesten Begegnungen sein.

Erscheint Scars of Kosmora auch für Xbox?

Aktuell ist Kena: Scars of Kosmora ausschließlich für PS5 und PC angekündigt. Ähnlich wie beim Vorgänger handelt es sich vermutlich um eine zeitexklusive Konsolenveröffentlichung für die PlayStation 5. Kena: Bridge of Spirits erschien damals erst knapp drei Jahre später für Xbox-Konsolen. Ob und wann eine Xbox-Version folgt, bleibt abzuwarten.

Wann erfahren wir mehr?

Ein konkretes Erscheinungsdatum innerhalb des Jahres 2026 steht noch nicht fest. Es ist gut möglich, dass Ember Lab weitere Details in einer zukünftigen State of Play oder über den PlayStation Blog enthüllt. In der Zwischenzeit können PlayStation-Fans die zahlreichen weiteren Ankündigungen der Februar-State-of-Play verarbeiten – darunter ein neues Castlevania-Spiel, ein erweiterter Trailer zu Saros, die Enthüllung von Star Wars: Galactic Racer sowie die Bestätigung, dass Santa Monica Studio an Remakes der originalen PS2-God-of-War-Trilogie arbeitet.

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