Red Bull Racing und Honda haben eine sehr erfolgreiche Partnerschaft in der Formel 1 aufgebaut, mit zwei Weltmeistertiteln in Folge.
Berichten zufolge wird sich der japanische Motorenhersteller jedoch nach einem anderen Team umsehen, mit dem er in diesem Sport zusammenarbeiten kann.
In Zukunft ohne Red Bull Racing
Obwohl Honda nach mehreren dramatischen Jahren in der Formel 1 wieder erfolgreich war, beschloss das Unternehmen plötzlich, sich 2021 aus dem Sport zurückzuziehen. Seitdem gibt es nur noch einen neuen Vorstand, der eigentlich die Formel 1 weiterführen will. Dies spiegelt sich auch in der engeren Partnerschaft mit Red Bull Racing wider.
Aufgrund der früheren Entscheidung von Honda musste das Team von Max Verstappen einfach nach anderen Lösungen suchen. Anstatt sich an Mercedes, Ferrari oder Renault zu wenden, beschloss Red Bull, eine völlig neue Abteilung zu gründen: Red Bull Powertrains. Für die Saison 2026 werden brandneue Motoren aus dem Werk kommen.
Red Bull Racing möchte auch die Zusammenarbeit mit Honda fortsetzen, wobei der Hersteller sein Fachwissen für den elektrischen Teil bei Red Bull Powertrains zur Verfügung stellt, um gemeinsam die beste Kraftquelle zu entwickeln. Laut Auto, Motor und Sport ist Honda einfach nicht daran interessiert, als Juniorpartner zu fungieren.
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Mit welchem F1-Team wird Honda zusammenarbeiten?
Honda hat pro forma erklärt, dass es vor 2026 ein Team in der Formel 1 mit Motoren beliefern will. In der Tat ist die Frist dafür im November abgelaufen. Obwohl es noch keine offizielle Ankündigung von Honda gibt, hält sich das Unternehmen offensichtlich alle Optionen offen.
Aber wenn Honda keine Partnerschaft mit Red Bull Racing eingehen will, an welches Team wird es dann Motoren liefern? Ferrari, Mercedes, Audi und Alpine fallen natürlich schon weg, und AlphaTauri scheint auch unwahrscheinlich – da es das Schwesterteam von RBR ist. Damit bleiben Haas, McLaren, Aston Martin und Williams übrig. Es gibt also nicht viele Möglichkeiten für Honda.
Andreas Seidl wird neuer CEO der Sauber-Gruppe
Außerdem hat McLaren bekannt gegeben, dass Andreas Seidl das Team als Teamchef verlässt und als CEO bei einem anderen F1-Team arbeiten wird. Auch der Rücktritt von Sebastian Vettel bei Ferrari löste einen riesigen Aufschrei unter den Fahrern aus, so ist es jetzt bei den Teamchefs durch den Abgang von Mattia Binotto der Fall. Tatsächlich wurde heute offiziell bekannt gegeben, dass Fred Vasseur Binottos Aufgaben bei Ferrari übernehmen wird, wie italienische Medien bereits vor dem Großen Preis von Abu Dhabi berichteten.
Nun wurde auch bekannt, dass Andreas Seidl erneut die Nachfolge von Vasseur bei Alfa Romeo antreten wird. Das Formel-1-Team hat über seine Website bekannt gegeben, dass Seidl neuer CEO der Sauber-Gruppe wird. Der Wechsel ist eindeutig eine Entscheidung von Audi, die das Team ab 2026 übernehmen werden und Seidl aus seiner Zeit bei Porsche kennen.