Über 750.000 Spieler haben Grave Seasons bereits auf ihre Wunschliste bei Steam gesetzt. Jetzt steht der Termin fest: Am 9. März 2027 erscheint die Mischung aus Farmsimulation und Mordfall. Das Spiel kommt für PS5, Xbox Series, Nintendo Switch und PC.
Grave Seasons erscheint am 9. März 2027
Den neuen Termin verkündeten Entwickler Perfect Garbage und Herausgeber Blumhouse Games am 30. September 2026. Begleitet wurde die Ankündigung von einem neuen Video zum Erscheinungstermin.
Alle Plattformen starten gleichzeitig. Auf Xbox und PC ist Grave Seasons zudem laut Ankündigung im Game Pass enthalten. Einen Preis für den Kauf nannten die Macher noch nicht. Ob es eine Box-Version im Handel geben wird, ist ebenfalls offen.
| Angabe | Detail |
| Spiel | Grave Seasons |
| Erscheinungstermin | 9. März 2027 |
| Plattformen | PS5, Xbox Series X und S, Nintendo Switch, PC über Steam |
| Game Pass | laut Ankündigung enthalten |
| Entwickler | Perfect Garbage |
| Herausgeber | Blumhouse Games |
| Wunschlisten auf Steam | über 750.000 |
| Preis | noch nicht genannt |
Die hohe Zahl an Einträgen auf Wunschlisten zeigt das große Interesse an Grave Seasons. Für ein kleines Studio ist das ein beachtlicher Wert, der viele größere Produktionen in den Schatten stellt. Viele Fans warten schon seit Monaten auf einen festen Termin.
Ein langer Weg zum Starttermin
Ursprünglich sollte Grave Seasons deutlich früher erscheinen. Zunächst war von Sommer 2026 die Rede, dann von August 2026. Später verschob das Studio den Start auf Herbst 2026. Nun ist es März 2027 geworden.
Als Grund nennt Perfect Garbage die Umsetzung für Konsolen. Das Studio schrieb sinngemäß, eine Portierung auf Konsolen sei schwierig. Auf dem PC sei das Spiel inhaltlich bereits fertig. Jetzt geht es um Fehlerbehebung und die Anpassung an die einzelnen Konsolen.
Mit Humor versprechen die Macher, dass der neue Termin nun wirklich endgültig sei. Ihre Formulierung erinnert an Dateinamen wie „final final V2″. Eine weitere Verschiebung schließen sie damit augenzwinkernd aus.
Gleichzeitiger Start auf allen Systemen
Die Entscheidung für einen gemeinsamen Start hat Vorteile. PC-Spieler hätten zwar früher spielen können. Konsolenspieler müssten dann aber länger warten und Gefahr laufen, Wendungen der Geschichte vorab zu erfahren.
Gerade bei einem Spiel mit Mordfall ist das ein wichtiger Punkt, denn verratene Wendungen verbreiten sich im Netz schnell. Wer den Täter vorab kennt, verliert einen großen Teil der Spannung.
Farmidylle trifft auf einen Serienmörder
Auf den ersten Blick wirkt Grave Seasons wie ein typisches gemütliches Farmspiel. Du baust Gemüse an, angelst, gehst in Minen und lernst die Bewohner kennen. Vorbilder wie Stardew Valley und Harvest Moon sind deutlich zu erkennen.
Doch der Schein trügt. In der abgelegenen Bergstadt Ashenridge treibt ein übernatürlicher Serienmörder sein Unwesen. Regelmäßig geschehen Morde, und du gerätst mitten hinein.
Deine Figur ist dabei kein gewöhnlicher Neuankömmling. Laut Beschreibung ist sie aus dem Gefängnis entkommen und beginnt in Ashenridge ein neues Leben. Ausgerechnet dort wird sie nun mit einer Mordserie konfrontiert.
Das Spiel verbindet mehrere Spielelemente:
- Feldarbeit mit Anbau, Ernte und Pflege
- Angeln, Bergbau und Sammeln von Rohstoffen
- Freundschaften und Beziehungen zu den Bewohnern
- Ermittlungen mit Hinweisen und Erkundung der Stadt
- Herstellung von Gegenständen, um potenzielle Opfer zu schützen
Jeder Durchlauf hat einen anderen Täter
Eine Besonderheit macht Grave Seasons spannend. Laut ersten Eindrücken aus einer Testversion kann der Mörder in jedem Durchlauf ein anderer sein. Dadurch ändern sich auch die Opfer und der Verlauf der Geschichte.
Anders als viele Farmspiele läuft Grave Seasons nicht endlos. Ein Durchlauf umfasst ein einziges Spieljahr. Die Handlung steht dabei stärker im Vordergrund als bei klassischen Vorbildern. Mehrere Durchläufe sind ausdrücklich gewollt.
Romantik mit dem Mörder
Wie in vielen Farmspielen kannst du Beziehungen zu den Bewohnern aufbauen. Romanzen sind ausdrücklich möglich. Das Besondere: Auch der Mörder selbst kommt als Partner infrage.
Diese Romanze kann bewusst oder zufällig entstehen. Wer sich unwissentlich in den Täter verliebt, erlebt eine ganz andere Geschichte. Laut den Entwicklern öffnet das zusätzliche Wege und Enden. Wie weit diese Wege auseinandergehen, zeigt sich erst im fertigen Spiel. Fest steht: Kaum ein anderes Farmspiel traut sich so einen düsteren Dreh.
Die Beziehungen haben zudem Einfluss auf den Ausgang. Je besser du die Bewohner kennst, desto eher bemerkst du verdächtiges Verhalten. Wer Aufgaben für die Bewohner erledigt, erfährt mehr über sie. Das hilft bei den Ermittlungen und verändert, wie die Geschichte endet.
| Spielelement | Gemütliche Seite | Düstere Seite |
| Alltag | Feldarbeit, Angeln, Bergbau | Morde im Laufe des Jahres |
| Bewohner | Freundschaft und Romantik | jeder könnte der Täter sein |
| Herstellung | Marmelade und Werkzeuge | Schutzgegenstände für mögliche Opfer |
| Erkundung | Wälder und Stadt | Spurensuche mit der Laterne |
Warum Farmspiele so beliebt sind
Farmspiele sind seit Jahren äußerst gefragt. Den größten Anteil daran hat Stardew Valley. Das Spiel des Einzelentwicklers Eric Barone erschien 2016 und verkaufte sich viele Millionen Mal.
Der Reiz liegt in der Ruhe. Du pflanzt, erntest und verbesserst Schritt für Schritt deinen Hof. Es gibt kaum Druck, und jeder Tag bringt kleine Erfolge. Viele Spieler nutzen solche Spiele zum Abschalten nach einem langen Tag.
Genau hier setzt Grave Seasons an. Es nutzt die vertraute Ruhe und bricht sie gezielt. Wenn mitten in der Erntezeit ein Bewohner verschwindet, wirkt der Schock umso stärker. Diese Mischung kennen Fans bereits aus Spielen kleiner Studios, in so großem Rahmen ist sie aber selten.
Auch für Einsteiger ist das spannend. Wer Farmspiele bisher zu ruhig fand, bekommt mit Grave Seasons einen Grund, es doch einmal zu versuchen.
Blumhouse Games setzt auf Horror mit Herz
Hinter dem Spiel steht als Herausgeber Blumhouse Games. Die Firma gehört zum gleichnamigen Filmstudio, das für bekannte Horrorfilme steht. Seit einigen Jahren veröffentlicht Blumhouse auch Spiele, meist von kleineren Studios mit eigenwilligen Ideen.
Grave Seasons passt gut in dieses Konzept. Es verbindet zwei Genres, die auf den ersten Blick kaum zusammengehören. Gerade diese Gegensätze sorgen für Aufmerksamkeit.
Entwickler Perfect Garbage ist ein kleines Studio. Mit Grave Seasons dürfte es sein bisher größtes Projekt veröffentlichen. Die vielen Einträge auf Wunschlisten zeigen, dass die Idee bei Spielern gut ankommt.
Für wen sich das Spiel eignet
Grave Seasons richtet sich an Fans von Farmspielen, die etwas Neues suchen. Wer gern gärtnert und gleichzeitig Krimis mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Der Grusel ist dabei eher unheimlich als blutig, zumindest nach bisherigen Eindrücken.
Eine Alterseinstufung für Deutschland liegt bislang nicht vor. Die USK wird das Spiel vermutlich vor dem Start prüfen. Wegen der Morde und der Gruselstimmung ist das Spiel kaum für jüngere Kinder gedacht. Genaue Angaben folgen vermutlich bis zum Start.
Eine frische Idee, die das Warten wert sein könnte
Grave Seasons hat eine der originellsten Ideen der letzten Jahre. Farmspiele sind beliebt, aber oft sehr ähnlich. Ein Mörder im Dorf bringt endlich echte Spannung in den gewohnten Alltag zwischen Beet und Bach. Der wechselnde Täter sorgt zudem dafür, dass sich weitere Durchläufe wirklich lohnen.
Die wiederholten Verschiebungen sind ärgerlich, aber nachvollziehbar. Ein kleines Studio, das vier Plattformen gleichzeitig bedienen will, braucht Zeit. Lieber ein späterer Start als ein fehlerhaftes Spiel auf der Switch.
Gerade die ältere Nintendo-Konsole verlangt oft besondere Anpassungen. Wer Grave Seasons im Game Pass hat, kann es ab März ohne Risiko ausprobieren. Alle anderen setzen es jetzt auf die Wunschliste und warten erste Tests ab. Dann zeigt sich, ob die Mischung aus Idylle und Mordfall auch über viele Stunden trägt.