FIA und Red Bull Racing uneinig: kann Verstappen aufatmen?

FIA und Red Bull Racing uneinig: kann Verstappen aufatmen? Titel

Die FIA und Red Bull Racing müssen sich noch über die Finanzen für 2021 einigen. Welche Strafe kommt, ist also noch ungewiss, aber zumindest kann Max Verstappen laut Helmut Marko aufatmen.

Hier sind sich Red Bull und die FIA uneinig über die Budgetobergrenze. Am Montag gab die FIA bekannt, dass Red Bull Racing die Budgetobergrenze für 2021 überschritten hat, womit das F1-Team nicht einverstanden ist. Jetzt ist klar, worum es in der Diskussion geht.

Mit der Budgetobergrenze wollen die FIA, Liberty Media und die Teams dafür sorgen, dass der Abstand zwischen den Spitzenteams und dem Mittelfeld geringer wird. Denn während ein Team wie Ferrari, Mercedes oder Red Bull Racing problemlos weit über 400 Millionen Euro pro Jahr ausgeben kann, schaffen es kleinere Teams kaum, die derzeitige Budgetgrenze einzuhalten.

Red Bull Racing hält sich nicht an Regeln

Was genau unter die Haushaltsobergrenze fällt, ist für die einzelnen Teams noch nicht ganz klar.

Am Montag gab die FIA bekannt, dass Red Bull Racing die Regeln nicht eingehalten hat, während das Team darauf besteht, dass es die Budgetgrenze nicht überschritten hat. Das Problem betrifft vor allem Adrian Newey, den technischen Leiter von Red Bull Racing und Chefdesigner des Autos.

Anfang dieser Woche wurde von der FIA offiziell bekannt gegeben, dass Red Bull Racing die Budget-Obergrenze für 2021 nicht einhalten wird. Das Team widerspricht dem nur und sagt, es habe sich an die Regeln gehalten. Es scheint Unklarheiten darüber zu geben, welche Kosten durch die Haushaltsobergrenze abgedeckt sind und welche nicht.

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Jetzt droht die Strafe

Wegen der Überschreitung der Budgetobergrenze kann die FIA beschließen, Red Bull Racing auf verschiedene Weise zu bestrafen. So könnten beispielsweise Punkte für die Konstrukteurswertung, aber auch für die Fahrerwertung abgezogen werden. Auf diese Weise könnte Max Verstappen seinen Titel 2021 noch an Lewis Hamilton verlieren.

Helmut Marko, der Berater des Teams und rechte Hand von Red-Bull-Chef Dieter Mateschitz, sagt nur, dass Verstappen sich keine Sorgen machen muss.

„Wir sind uns noch keiner Schuld bewusst, die Gespräche mit der FIA laufen also noch. Aber Gerüchte, dass Max zum Beispiel seinen Weltmeistertitel 2021 verlieren könnte, sind völliger Unsinn. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass selbst maximale Verstöße gegen das Reglement von der FIA sehr milde geahndet wurden.“

Markos Erklärung bezieht sich auf eine Reihe früherer Vorfälle, bei denen Teams absichtlich betrogen haben, die Fahrer aber verschont wurden. Im Jahr 2013 führte Mercedes beispielsweise einen illegalen Reifentest mit Pirelli durch, bei dem Hamilton und Nico Rosberg sogar mit neutralen Helmen fuhren, um nicht aufzufallen.

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