Der neueste Teil von Killing Floor soll ideologisch in die Fußstapfen seines Vorgängers treten, aber wie wir bereits im ersten Trailer und auch anhand der Erzählung der Autoren sehen konnten, bereiten sie diesmal ein sehr düsteres Abenteuer für uns vor, typischerweise mit Hektolitern von Blut.
In dieser dystopischen Zukunft sollt ihr zusammen mit fünf anderen Spielern wieder einmal eure Panzer in bedrohliche und wirklich optisch abstoßende Zeds entleeren, deren Design noch detaillierter und ausdrucksstärker sein soll. Außerdem könnt ihr euch nicht nur auf ihre neuen Designs freuen, die ich bei der Präsentation der Autoren sehen durfte, sondern auch auf völlig neue Varianten dieser Monster.
Von ihnen allen stachen für mich der krabbelnde, wirklich fiese Crawler und natürlich der kultige Fleshpound am meisten heraus. Im neuen Spiel wird er um eine aufregende Neuerung bereichert, nämlich die Erweiterung seiner Handkeulen und Ketten, was bedeutet, dass er dich aus größerer Entfernung erreichen kann und du wieder ein Stück Scheiße bist. Na toll!
KF-ko wechselt für seinen dritten Teil zur Unreal Engine 5, so dass wir uns um die Optik des zwanzig Jahre alten Unreal Tournament wahrscheinlich keine Sorgen machen müssen. Ganz im Gegenteil. Nach der Präsentation zeigten uns die Autoren einen kurzen, wenige Sekunden dauernden Teaser, der direkt in der Engine gespielt und gefilmt wurde. Hier wurden die gepriesenen Möglichkeiten der atmosphärischen Beleuchtung in ihrer vollen Schönheit gezeigt, echte Dutzende von verdrehten Experimenten, die auf den Spieler zurollen, einige Andeutungen von größeren Monstern und vor allem hochwertige FPS-Action mit einem spaßigen Schussmodell, detaillierten Modellen und scheinbar viel kooperativem Spaß.
Zwei Spielmodi sollen im Spiel auftauchen, von denen einer Survival heißen wird und der andere von den Autoren nicht einmal angedeutet werden konnte. Wir sollten auch ein Quantum neuer Geschichte erwarten, die aber meist passiv erzählt wird, was zum einen bedeutet, dass sie z.B. umweltfreundlich oder per Audio erzählt wird.
Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr in Killing Floor 3, das 70 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Spiels, also im Jahr 2091, spielt, erneut gegen die gefügigen Horden biotechnisch veränderter Zeds des Horzine-Magakonzerns antreten können. Sucht euch also in der nahen Zukunft so viele Freunde wie möglich, denn in diesem FPS-Massaker aus zermahlenen Zombies werdet ihr Teil der Rebellengruppe Nightfall, die sich ihren Weg durch ein dystopisches, vom Krieg zerrissenes Land voller wilder Horden erkämpfen will. Das Spiel soll für PC und Konsolen erscheinen, wobei Tripwire es so lange unterstützen wird, wie die Spieler bereit sind zu spielen.
