Diablo 4: Patch 1.0.2d führt zu umfangreichen Balance-Änderungen

Blizzard kündigt Open Beta für Diablo 4 an Titel

Blizzard fährt kurz vor dem weltweiten offiziellen Launch von Diablo 4 noch einmal schwere Geschütze auf, um die Klassen des Spiels bezüglich ihrer Balance fein zu justieren. Mit Patch 1.0.2d räumt der Entwickler darüber hinaus einige weitere Baustellen des sehnsüchtig erwarteten Heldenepos aus, bevor nun wirklich alle Spieler zu nachtschlafender Zeit in Sanktuario einfallen dürfen.

Die Überlebensfähigkeiten der fünf Klassen, die Diablo 4 zu bieten hat, stehen dabei ganz besonders im Rampenlicht. Blizzard vertritt die Ansicht, dass diese schlichtweg zu überzeichnet sind, sodass die Spieler der Hölle mit bemerkenswerter Robustheit trotzen können. Dies würde „unsere Vision davon, wie der Kampf in Diablo 4 sein sollte“, verfälschen, wie es von Seiten des Gameplay-Teams unter anderem zu hören ist.

Diablo 4: Die Stärkungs-, Schwächungs- und weitere Veränderungen von Patch 1.0.2d im Überblick

Es gibt natürlich noch eine Fülle von weiteren Buffs und Nerfs, die uns ausführlich in einem offiziellen Blogpost zu Diablo 4 mitgeteilt werden. Vor allem die Totenbeschwörer profitieren von Patch 1.0.2d, während Druiden, Jäger, Zauberer und vor allem Barbaren eher eine Drosselung erfahren sollen. Blizzard richtet sogar eine Warnung an all jene aus, die sich der Herausforderung des Hardcore-Modus stellen, und rät, zunächst etwas behutsamer zu agieren, da ihr nicht länger „unangemessen hohe Schadensmengen für lange Zeiträume überstehen“ könnt.

Die Quest „Stolen Artifice“ wurde darüber hinaus temporär deaktiviert, während die Entwickler hier noch einige Fehler beheben wollen. Bisher gibt es keine Information darüber, wann sie wieder verfügbar sein wird. Daher könnt ihr die Scosglen-Zone beziehungsweise die entsprechende Questreihe wohl vorerst meiden. Was sich sonst noch so in Diablo 4 ändert, haben wir hier für euch zusammengefasst:

Änderungen der einzelnen Klassen:

Barbaren:

  • Fähigkeitenanpassungen:
    • Herausforderungsruf – Schadensreduktion von Fertigkeitenrängen von 4% auf 2% reduziert.
  • Änderungen an den legendären Aspekten:
    • Aspekt des wilden Stammeshäuptlings – Cooldown-Reduktion pro nahegelegenem Feind von 2,7-5,4 Sekunden auf 1,0-1,9 Sekunden reduziert. Maximale Cooldown-Reduktion von 12 auf 6 Sekunden reduziert.
  • Item-Anpassungen:
    • Gohrs zerstörerische Griffe – Explosionsschaden von Wirbelwind von 50-70% auf 16-26% reduziert.

Druiden:

  • Fähigkeitenanpassungen:
    • Pulverisieren – Chance auf glücklichen Treffer von 33% auf 25% reduziert.
  • Passive Änderungen:
    • Elektroschock – Schadensbonus von 5/10/15% auf 6/12/18% erhöht.

Totenbeschwörer:

    • Fähigkeitenanpassungen:
      • Blutlanze – Schaden von 67,5% auf 80% erhöht.
    • Passive Änderungen:
      • Schattenfäule – Schaden von 20% auf 22% erhöht.

Jäger:

  • Fähigkeitenanpassungen:
    • Verdrehende Klingen – Cooldown-Reduktion pro getroffenem Feind von 0,25 auf 0,1 Sekunden reduziert.

Zauberer:

  • Fähigkeitenanpassungen:
    • Bogenpeitsche – Chance auf glücklichen Treffer von 30% auf 14% reduziert.

Allgemeine Klassen-Anpassungen:

  • Druidengefährten und Totenbeschwörer-Minionen – Maximale Schadensübernahme pro Schadensinstanz von 2% auf 1% des maximalen Lebens reduziert.

Monsteränderungen:

  • Spawnrate von Schatzgoblins in PvP-Zonen stark verringert.

Bugfixes:

  • Der Name des Light Bearer Mounts wurde korrigiert.
  • Diverse Stabilitäts- und Absturzbehebungen.

Streamer Rob2628 hatte das Glück, erst recht spät von den Balance-Anpassungen der Klassen erwischt zu werden: Mit einem intensiven Grind seines Barbaren, bei dem er in etwa 60 Stunden lediglich rund 8 Stunden schlief, sicherte er sich den Sieg im Race to World First 100 von Diablo 4. Wir möchten euch keineswegs zu ähnlich wahnsinnigen Aktionen anstacheln, jedoch wollen wir euch einen Ausblick darauf geben, was euch in Diablo 4 erwartet, wenn ihr die Kampagne durchgespielt habt.

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