Das Xbox Series X Dev Kit enthält 40 GB GDDR6-Speicher

Das Xbox Series X Dev Kit enthält 40 GB GDDR6-Speicher Titel

In einem aktuellen Video seziert Gamers Nexus ein Devkit der Xbox Series X, das offenbar 40 GB RAM enthält.
Die sogenannte SDK-Version der Xbox Series X war bereits gesperrt worden, bevor Gamers Nexus das Gerät bei eBay aussortierte. Auf Verkaufsplattformen kann man ein Devkit für rund 1350 Euro kaufen, obwohl Microsoft die Konsolen scheinbar aus der Ferne komplett sperren kann.

Sogar Devkits, die vollständig offline blieben, würden die Fähigkeit verlieren, Spiele überhaupt zu spielen. Dennoch sah Gamers Nexus die Möglichkeit, den ersten, umfangreichen Teardown der einzigartigen Entwicklungskonsole vorzunehmen. Per YouTube-Video wird das gesamte Gerät auf Herz und Nieren geprüft und natürlich aufgeschraubt. In vielerlei Hinsicht spiegelt das Devkit das Verbrauchermodell wider, mit mehr Optionen bei den Anschlüssen und einem ungeteilten (aber doppelseitigen) Motherboard.

Unklar ist, ob die Taktraten der von AMD entwickelten Scarlett-APU erhöht wurden. Auch die Größe des Arbeitsspeichers auf dem Mainboard scheint erheblich von den endgültigen Spezifikationen abzuweichen. Die Consumer-Version der Xbox Series X bietet insgesamt 16 GB GDDR6-Speicher, während das Devkit besonders saftige 40 GB enthält. Konkret geht es um Samsungs GDDR6-Module, die mit 14 Gbps getaktet sind.

Die Xbox Series X teilt die 16 GB in drei Pools auf: 10 GB für die Grafik, zusätzlich 3,5 GB für den Systemspeicher und 2,5 GB für das Betriebssystem. Laut Spieleentwickler sind die zusätzlichen 24 GB des Devkits hauptsächlich dazu gedacht, zusätzliche Builds zu dekomprimieren und Instrumentierung (wie Frame-Daten und Debug-Informationen) auszuführen.

Devkits von Konsolen werden oft mit zusätzlichem Speicher angereichert, aber die Xbox Series X scheint das außergewöhnlich luxuriös angegangen zu sein. Was damit noch alles möglich sein wird, ist aufgrund des effizienten Banns von Microsoft nicht in Erfahrung zu bringen. Gamers Nexus bittet auch öffentlich um Input, um das Verbot zu umgehen; bisher scheint es keine lösung zu geben, gebanntes devkit wieder zum laufen zu bringen.

 

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