Fast jedes Jahr ist Call of Duty das meistverkaufte Spiel des Jahres. Die Tatsache, dass Microsoft Activision Blizzard, den Herausgeber der Spielereihe, übernehmen will, wirft einige Fragen auf. Laut Microsoft wäre es jedoch nicht rentabel, die Serie exklusiv für die Xbox zu entwickeln. Viele Marktaufsichtsbehörden in der ganzen Welt untersuchen, welche Folgen die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft haben würde.
Die Möglichkeit, dass Call of Duty ein Xbox-Exklusivtitel wird, ist ein Thema, das oft angesprochen wird. Laut Microsoft müssen Sony und andere Unternehmen dies jedoch nicht fürchten. Die Xbox-Exklusivität der Call of Duty-Reihe wäre für Microsoft nur dann rentabel, wenn eine Reihe von Bedingungen erfüllt wäre. Die Spiele von Activision Blizzard müssten viele Kunden für das Xbox-Ökosystem begeistern.
Microsoft müsste außerdem genügend Einnahmen aus dem Verkauf dieser Spiele erzielen, um die Verluste auszugleichen, die dadurch entstehen, dass die Spiele nicht auf anderen Plattformen verkauft werden. Laut Microsoft wird das nie passieren, so dass es sich nicht lohnt, Call of Duty zu einem Xbox-exklusiven Spiel zu machen. Das Unternehmen weist auch darauf hin, dass Sony dank „früherer Runden von ‚Konsolenkriegen'“ recht treue Kunden hat. Sonys Marktposition ist daher nach wie vor zu stark, um nicht konkurrierende Call of Duty-Konsolen zu verkaufen.
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Gab es Pläne, Call of Duty zu einem Exklusivtitel zu machen?
Es ist schon seit einiger Zeit klar, dass Call of Duty wahrscheinlich kein Xbox-Exklusivtitel werden wird. Phil Spencer sagte unmittelbar nach Bekanntgabe der Übernahme von Activision Blizzard, dass es nicht die Absicht von Xbox sei, den Spielern Spiele wegzunehmen. Call of Duty ist ein Teil davon, obwohl Sony zuvor Bedenken über die Zukunft des Franchise geäußert hat.