Buried City in ARC Raiders: Alles zur verschütteten Stadt Marano

Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren hat sich ARC Raiders von Embark Studios seit dem Launch im Oktober 2025 als einer der erfolgreichsten Extraction-Shooter etabliert. Unter den mittlerweile sechs spielbaren Karten nimmt die Buried City eine besondere Stellung ein – eine halb im Sand versunkene italienische Stadt, die atmosphärisch dicht, taktisch anspruchsvoll und voller verborgener Schätze ist. In diesem umfassenden Guide erfahrt ihr alles, was ihr für erfolgreiche Raids in der verschütteten Stadt wissen müsst.

Die Geschichte hinter der Buried City

In der Spielwelt von ARC Raiders trug die Buried City einst den Namen Marano – eine Hafenstadt nördlich von Neapel im sogenannten Rust Belt, dem postapokalyptischen Italien. Durch den „Collapse“, eine Kette aus verheerenden Naturkatastrophen mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen und steigendem Meeresspiegel, wurde die Zivilisation weitgehend ausgelöscht. Sanddünen begruben Marano über Generationen hinweg, bis starke Winde Teile der Ruinen wieder freilegten.

Im Gegensatz zu den industriellen Schauplätzen wie den Dam Battlegrounds erzählt die Buried City Geschichten vom Alltagsleben vor der Katastrophe: Wohngebäude, öffentliche Plätze, Apotheken, Parkhäuser und U-Bahn-Stationen vermitteln ein greifbares Bild einer einst lebendigen Gemeinschaft. Aufmerksame Spieler entdecken überall italienische Referenzen – von der Piazza Roma über den Marano Park bis hin zu Straßenschildern, die das mediterrane Erbe der Stadt bezeugen.

Aufbau und Zonen der Karte

Die Buried City wird nach sechs abgeschlossenen Runden freigeschaltet und gilt als Map mit „normaler“ Schwierigkeit – ein Label, das aber in die Irre führen kann. Die engen Gassen, ständigen Höhenunterschiede und vielen Innenräume machen sie zu einer der taktisch forderndsten Karten im Spiel. Die Map unterteilt sich in vier Hauptzonen:

Outskirts (Außenbezirke): Oben rechts auf der Karte gelegen, mit geringer ARC-Aktivität und hauptsächlich industriellem Loot. Zwei Lagerhäuser sind die einzigen nennenswerten Anlaufpunkte. Spieler, die einen ruhigen Einstieg suchen, finden hier Sicherheit – aber wenig Beute.

West Village: Direkt südlich der Outskirts, mit dem markanten Grandioso Apartments-Gebäude und mehreren zwei- bis dreistöckigen Häusern. Hier findet ihr Wohnungsloot – Waffen, Trinkets, Blueprints und Wertgegenstände. Ein solides Gebiet zum Geldverdienen mit überschaubarem Risiko.

New District: Das Herz der Map und die actionreichste Zone. Mehrere High-Value-Gebäude auf engem Raum sorgen für ständige Kämpfe gegen andere Spieler und ARC-Einheiten wie Bombardier, Bastion und Leaper. Wer hier lootet, muss mit permanentem Druck rechnen.

Old Town (Altstadt): Viele Wohngebäude und ARC-Spawn-Punkte. Ideal zum Farmen von ARC Cores, aber insgesamt weniger lukrativ als der New District. Von den Dächern der Altstadt lassen sich ARC-Gegner allerdings hervorragend bekämpfen.

Die besten Loot-Spots der Buried City

Die Buried City zeichnet sich durch eine relativ gleichmäßige Loot-Verteilung aus – trotzdem gibt es klar überlegene Points of Interest, die sich besonders lohnen:

Space Travel: Der wohl am härtesten umkämpfte Ort der gesamten Karte. Über mehrere Etagen verteilt finden sich Büro-Container mit massenhaft Trinkets, Industrie-Loot und Blueprints. Hinter einer Security-Breach-Tür in der sechsten Etage wartet einiges an Tech-Loot. Das Risiko durch andere Spieler ist hier allerdings extrem hoch.

Town Hall (Rathaus): Ein Schlüsselgebäude im wahrsten Sinne des Wortes – ihr benötigt den Buried City Town Hall Key. Dafür erwarten euch im Inneren zwei Sicherheits-Schließfächer und eine Waffenkiste. Der Bastion-Boss spawnt häufig direkt vor der Tür, was viele Spieler abschreckt, aber der Loot ist erstklassig.

Hospital (Krankenhaus): Top-Adresse für medizinische Vorräte und insgesamt solider Loot. Allerdings ein massiver PvP-Hotspot – wer hier looten will, sollte sich auf intensive Gefechte einstellen.

Galleria: Ein oft unterschätzter Spot mit Great Mullein für Heilbandagen, einer Waffenkiste auf dem Dach und der Möglichkeit, per Zipline direkt zu Space Travel überzusetzen. Von hier aus lässt sich auch gut der Bombardier auf dem Parkhaus bekämpfen.

Parkhaus-Keller: Die oberen Stockwerke des Parkhauses sind größtenteils leer, doch im Keller wartet eine regelrechte Goldgrube. Über eine Breach-Tür auf der Krankenhausseite und eine Zipline nach unten erreicht ihr ein Raider-Camp mit garantiertem Military-Bag-Spawn und zuverlässiger Waffenkiste.

Kirchenruine (Geheimtipp): Im Südosten der Karte übersehen rund 90 Prozent der Spieler diesen Spot. Per Zipline erreicht ihr einen verborgenen Raum im Kirchturm mit High-Tier-Taschen und losem Loot – perfekt als Startpunkt einer Runde, sofern ihr eine Zipline im Inventar habt.

Santa Maria Houses: Ideal für Quest-Items und Trinkets wie Cat Beds und Pillows. Ein Haus verfügt über eine Küche mit regelmäßigem Waffenkisten-Spawn. Die Zone ist vergleichsweise risikoarm und eignet sich gut für Solo-Spieler.

Extraktionspunkte und Timing

Die Buried City bietet mehrere Extraktionspunkte, wobei die Eastern Station in den meisten Matches als sicherste Option gilt. Die Northern Station ist ebenfalls solide, erfordert aber gelegentlich längere Laufwege durch umkämpftes Gebiet. Die Western Station liegt ungünstig hinter dem Marano Park, wo fliegende ARCs und offenes Gelände das Risiko erhöhen. Die Southern Station bietet sich nur für kurze Loot-Runs an, da der Timer oft früh abläuft.

Grundsätzlich gilt: Je länger ihr bleibt, desto gefährlicher wird die Extraktion – sowohl durch andere Raider als auch durch steigenden ARC-Druck. Wer guten Loot im Inventar hat, sollte nicht gierig werden, sondern zügig extrahieren.

Bird City: Die permanente Map Condition

Mit dem Headwinds-Update vom 27. Januar 2026 führte Embark Studios die „Bird City“-Map-Condition ein – exklusiv für die Buried City. Schwärme von Vögeln haben sich in den leeren Schornsteinen der Stadt eingenistet und horten dort wertvolle Trinkets und seltene Materialien. Diese permanente Condition rotiert wöchentlich mit der Map selbst rein und raus.

Bird City verändert das Spielgefühl spürbar: Mehr Ziplines und Vogelfallen auf den Dächern ziehen Spieler in vertikale Kampfzonen. Die Begegnungsdichte steigt dadurch erheblich, insbesondere auf Hausdächern und in Schornsteinnähe. Embark beschreibt die Condition als „High-Risk, High-Reward“ – wer sich auf die Dächer wagt, wird mit wertvollen Caches belohnt, muss aber mit verstärkter Konkurrenz und mehr fliegenden ARC-Einheiten rechnen.

Achtet auf das Geräusch aktivierter Ziplines – das bedeutet, jemand nähert sich den Dächern. Schornsteine am besten früh in der Runde looten, bevor die Konkurrenz eintrifft. Alternativ spät einsteigen, wenn die meisten Raider bereits extrahiert oder ausgeschaltet wurden.

Shrouded Sky: Hurrikane fegen über die Buried City

Das Shrouded Sky-Update vom 24. Februar 2026 brachte die bisher umfangreichsten Änderungen für die gesamte Spielerfahrung – und die Buried City steht erneut im Zentrum. Die neue „Hurricane“-Map-Condition erzeugt heftige Stürme mit eingeschränkter Sicht, fliegenden Trümmern und spürbaren Windeffekten. Rückenwind beschleunigt Bewegung und Sprünge, Gegenwind dagegen kostet Geschwindigkeit und Ausdauer. Trümmerteile beschädigen Schilde kontinuierlich und zwingen zu schnellen taktischen Entscheidungen.

Die Stürme legen zudem sogenannte First Wave Raider Caches frei – Relikte aus der Vorzeit mit epischem Loot, darunter seltene Blueprints. Nach Community-Feedback und Funden von drei bis fünf Blueprints pro Raid hat Embark die Drop-Rate für seltene Blaupausen allerdings bereits mit einem Hotfix am 3. März 2026 leicht gesenkt.

Ebenfalls mit Shrouded Sky kamen zwei neue ARC-Gegnertypen: der Comet, eine sphärische Drohne, die Spieler verfolgt und bei Kontakt in einer gewaltigen Explosion detoniert, sowie der Firefly. Beide stellen frische Herausforderungen dar, die taktische Anpassung in den ohnehin schon engen Straßen der Buried City erfordern.

Gegnertypen in der Buried City

Die Buried City ist dicht bevölkert mit ARC-Einheiten. Der Süden der Map ist besonders gefährlich, hier dominieren Rocketeers und Bombardiers das Geschehen. Im gesamten Stadtgebiet trefft ihr außerdem auf Bastions an zentralen Outdoor-Bereichen, Leaper entlang südlicher Routen, Wespen und Hornissen in offenen Bereichen sowie Pops und Fireballs in Gebäudeinnenräumen. Seit dem Shrouded Sky-Update patrouillieren zusätzlich die explosiven Comets und die neuen Firefly-Einheiten auf der Oberfläche.

Eine bewährte Taktik: Nutzt die dichte Bebauung, um ARC-Sichtlinien zu brechen. Statt auf offener Straße zu fliehen, weicht in nahegelegene Räume und Gebäude aus. Von erhöhten Positionen wie Fenstern und Dächern lassen sich besonders Bombardiers effektiv bekämpfen.

PvP-Dynamik und Kampfstrategien

Vor dem Release von Stella Montis galt die Buried City als die PvP-Map in ARC Raiders – und dieser Ruf ist nach wie vor berechtigt. Die engen Gassen, plötzlichen Platzöffnungen und das vertikale Gameplay führen zu intensiven Nahkampf-Begegnungen. Shotguns und SMGs sind hier deutlich im Vorteil gegenüber Langstreckenwaffen.

Sound-Design spielt eine entscheidende Rolle: Metallische Schritte auf Treppen, Zipline-Geräusche und ARC-Bewegungen hallen durch die Gebäude und verraten Positionen. Wer aufmerksam zuhört, hat einen enormen Vorteil. Rauchgranaten können in den engen Straßen Leben retten, wenn ihr einer Übermacht gegenübersteht.

Ein wichtiges Detail seit dem Shrouded Sky-Update: Embark hat PvP-bezogene Feats aus dem Spiel entfernt. Statt Herausforderungen rund um Spielerkämpfe gibt es nun andere Aufgaben – ein Schritt, der in der Community kontrovers diskutiert wird, aber klar in Richtung stärkerer PvE-Fokussierung weist. Gleichzeitig wurde mit dem Headwinds-Update im Januar der „Solo vs Squads“-Modus für Spieler ab Level 40 eingeführt, der mit einem 20-prozentigen XP-Bonus lockt.

Wichtige Quests auf der Buried City

Mehrere Quests führen Spieler gezielt in die Buried City. Die Quest „What We Left Behind“ schickt euch zum Parkhaus nahe dem Marano Park – ein Hotspot, der häufig von ARCs und anderen Raidern frequentiert wird. Für die finale Shrouded Sky-Quest „A Rising Tide“ startet ihr in einer verbarrikadierten Wohnung südlich der Piazza Roma. Am einfachsten gelangt ihr vom Dach des nordöstlichen Gebäudes per Zipline dorthin. Im Inneren müsst ihr ein digitales Logbuch auf einem Tisch interagieren, bevor es weiter auf die Dam Battlegrounds geht.

Weitere Aufgaben nutzen die Marano Station als Anlaufpunkt für frühe Cache-Quests sowie die Kioske in der Stadt für Sammelaufträge rund um Fußball-Magazine. Generell gilt bei Quest-Runs: Geht rein, erledigt das Ziel, extrahiert sofort. Wer nach Abschluss einer Quest weiter lootet, riskiert unnötig den Verlust des Quest-Items.

Das Trophy Display – Langzeit-Projekt für PvE-Fans

Ebenfalls mit dem Headwinds-Update eingeführt, ist das Trophy Display ein Langzeit-Projekt, das systematisches Jagen von immer gefährlicheren ARC-Gruppen belohnt. In fünf Stufen – ähnlich dem Candleberry-Projekt aus dem Cold Snap-Update – sammelt ihr ARC-Teile und baut eine Vitrine in Speranza auf. Jede Stufe schaltet neue Items, Kosmetika und zunehmend seltenere Blueprints sowie Raider Tokens frei. Das Projekt hat kein festes Enddatum und wird nicht von Expedition-Resets beeinflusst – ihr könnt also in eurem eigenen Tempo jagen.

Was kommt noch für die Buried City?

Die Escalation-Roadmap 2026 von Embark Studios umfasst vier große Updates von Januar bis April. Nach Headwinds und Shrouded Sky steht im März das Flashpoint-Update an – mit einer weiteren Map Condition, einem neuen ARC-Gegnertyp und dem lang erwarteten Scrappy-Overhaul. Im April folgt Riven Tides mit einer komplett neuen Strand-Map, einem großen ARC-Boss und einer weiteren Map Condition. Embark hat zudem angekündigt, bestehende Maps regelmäßig zu aktualisieren, was auch der Buried City zugutekommen dürfte.

Einige Community-Analysen deuten darauf hin, dass das nächste Map-Update möglicherweise Blue Gate betrifft – basierend auf wiederverwendeten Baum-Assets in Promo-Material. Die Spielerzahlen sprechen jedenfalls für sich: ARC Raiders hat die Erwartungen von Embark Studios nach eigenen Aussagen deutlich übertroffen, mit zeitweise knapp einer Million gleichzeitiger Spieler. Die aktive Unterstützung durch monatliche Content-Updates zeigt, dass Embark hier langfristig investiert.

Überlebenstipps auf einen Blick

Plant eure Raids wie eine Route mit zwei bis drei festen Zielen – etwa Marano Station, dann Wohngebäude, dann Extraktion. Driftet nicht planlos durch zentrale Zonen, sonst werdet ihr früher oder später erwischt. Nutzt Schlüssel als strategischen Vorteil, insbesondere den Town Hall Key, den Hospital Key und den Residential Master Key. Unterirdische Routen minimieren ARC-Begegnungen, erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit von Nahkampf-Duellen – rüstet euch entsprechend mit SMGs oder Shotguns aus. Achtet auf Sound-Cues: Schritte auf Metall, Zipline-Aktivierungen und ARC-Bewegungen verraten feindliche Positionen frühzeitig. Und das Wichtigste: Werdet nicht gierig. Die Buried City belohnt fokussierte, disziplinierte Runs – nicht endloses Looten.

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