Bruce Willis leidet an Demenz

Bruce Willis leidet an Demenz Titel

Es läuft nicht gut für Bruce Willis. Vor knapp einem Jahr gab seine Familie bekannt, dass er an Aphasie leidet. Jetzt ist seine Krankheit weiter fortgeschritten und es ist klar, dass es sich um eine Form von Demenz handelt.

Bruce Willis, der unter anderem für Stirb Langsam und The Sixth Sense bekannt ist, befindet sich seit letztem Jahr im Ruhestand. Die Aphasie, eine Krankheit, die den Betroffenen die Fähigkeit zur Kommunikation raubt, hat ihm die Schauspielerei unmöglich gemacht. Aber Willis hat jetzt die spezifischere Diagnose der frontotemporalen Demenz (FTD), wie seine Familie in einer Erklärung mitteilt.

Willis‘ Familie beschreibt FTD als eine „grausame Krankheit, von der viele noch nie gehört haben“. Sie ist die häufigste Form der Demenz bei Menschen unter 60 Jahren. Nur die Alzheimer-Krankheit kommt bei Menschen zwischen 40 und 60 Jahren häufiger vor. Es kann Jahre dauern, bis FTD diagnostiziert wird.

Zu den frühen Symptomen gehören Veränderungen im Verhalten und in den sprachlichen Fähigkeiten. Gedächtnisprobleme, wie sie für viele Formen der Demenz typisch sind, treten erst später auf. Dass die Diagnose so schwierig ist, bedeutet, dass wahrscheinlich viel mehr Menschen an dieser Krankheit leiden, als bekannt ist.

Bruce-Willis-Demenz nicht behandelbar

Da FTD derzeit nicht behandelbar ist, hofft Willis‘ Familie, dass die Diagnose zu mehr Aufmerksamkeit und Forschung über die Krankheit führt. Sie sind davon überzeugt, dass Willis selbst nun seinen Ruhm nutzen würde, um auf FTD aufmerksam zu machen. Leider ist er in einem zu schlechten Zustand, um dies tatsächlich zu tun.

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