Battlefield 6-Spieler müssen sich erneut auf lange Wartezeiten einstellen. Nach dem Start von Season One und der Veröffentlichung des neuen Battle Royale-Modus Battlefield REDSEC kämpfen die Server mit einem massiven Ansturm. Spieler berichten von Warteschlangen mit über 50.000 Personen, die an die chaotischen Launch-Tage des Shooters erinnern.
Die Serverlast kommt nicht überraschend. Mit zwei großen Content-Drops gleichzeitig – der ersten Season für Battlefield 6 und einem komplett neuen Free-to-Play-Modus – wollen offenbar Hunderttausende Spieler gleichzeitig einloggen. Das führt zu einer Überlastung der Infrastruktur, die bereits kurz nach dem Release des Hauptspiels am 10. Oktober ähnliche Probleme zeigte.
REDSEC als Warzone-Konkurrent lockt neue Spieler
Ein wesentlicher Faktor für die überlasteten Server dürfte Battlefield REDSEC sein. Der neue Battle Royale-Modus wurde erst einen Tag vor seinem Launch offiziell angekündigt und bietet als Free-to-Play-Titel eine niedrige Einstiegshürde für neue Spieler. Das Konzept orientiert sich klar an etablierten Genre-Vertretern wie Call of Duty: Warzone.
REDSEC spielt auf einer großflächigen Map in Südkalifornien und setzt auf den klassischen Battle Royale-Mechanismus mit einem tödlichen Sturm-Kreis, der sich periodisch zusammenzieht. Die Tatsache, dass der Modus kostenlos spielbar ist und an die Battlefield 6-Server angebunden wurde, erklärt den plötzlichen Ansturm. Viele Spieler, die das Hauptspiel bisher nicht besaßen, können jetzt kostenlos in die Battlefield-Welt eintauchen.
Season One bringt neue Inhalte für Battlefield 6
Parallel zu REDSEC startete auch die erste Season für Battlefield 6 mit umfangreichen Inhalten. Der erste Abschnitt trägt den Namen „Rogue Ops“ und erweitert den Shooter um neue Waffen sowie die Map Blackwell Fields. Die Karte zeichnet sich durch weitläufige offene Flächen aus, die besonders für Fahrzeugkämpfe konzipiert wurden.
Die Kombination aus neuem Content für Bestandsspieler und einem kostenlosen Battle Royale-Modus für Neueinsteiger sorgt für einen perfekten Sturm auf die Server. Während die langen Warteschlangen für Spieler frustrierend sind, zeigen sie gleichzeitig, dass der Hype um Battlefield 6 auch Wochen nach Release nicht abgeflaut ist.
Erfolgreicher Start setzt sich fort
Die aktuellen Serverprobleme sind ein weiterer Beleg für den kommerziellen Erfolg des Shooters. Kurz nach dem Release erreichte Battlefield 6 über 740.000 gleichzeitige Spieler auf Steam allein – ein beeindruckender Wert für die Plattform. In den ersten drei Tagen verkaufte sich das Spiel über 7 Millionen Mal und wurde damit zum erfolgreichsten Titel der gesamten Battlefield-Serie.
Die Publisher werden voraussichtlich zügig an einer Lösung der Serverprobleme arbeiten. Bei ähnlichen Warteschlangen direkt nach dem Launch dauerte es nur wenige Stunden, bis die Situation stabilisiert wurde. Angesichts der beeindruckenden Spielerzahlen und des anhaltenden Interesses ist davon auszugehen, dass Battlefield Studios weiterhin kontinuierlich neue Inhalte nachliefern wird, um die Community bei Laune zu halten.
Für Spieler heißt es aktuell: Geduld haben oder zu weniger frequentierten Zeiten einloggen. Die Warteschlangen dürften sich im Laufe der nächsten Stunden entspannen, sobald die Server-Kapazitäten angepasst wurden und der erste Ansturm auf die neuen Inhalte abgeflaut ist.